Start / News / Bio-Markt / 2018 durchschnittliches Jahr für Bio-Milchpreise

Milcherzeuger

2018 durchschnittliches Jahr für Bio-Milchpreise

Mit 48 Cent pro Kilo Bio-Milch leichter Preisrückgang gegenüber 2017

2018 durchschnittliches Jahr für Bio-Milchpreise

Durchschnittlich etwas mehr als 48 Cent erhielten Milchbauern im Jahre 2018 pro Kilogramm Bio-Milch von deutschen Molkereien. Für konventionell erzeugte Milch gab es etwa ein Drittel weniger, nämlich knapp 35 Cent.

Im Vergleich der letzten fünf Jahre bedeutete das für die Bio-Milchviehhalter ein durchschnittliches Jahr, während konventionelle Betriebe rund 1,5 Cent mehr erhielten als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Verglichen mit 2017 war sowohl für konventionell erzeugte Milch (-5,2 Prozent) als auch für Biomilch (-1,6 Prozent) ein Preisrückgang zu sehen.


Ticker Anzeigen

Das könnte Sie auch interessieren

Petition gegen klimafeindliche Eu-Gesetze

Klimafeindlicher Änderungsantrag der EU: pflanzlicher Sektor kämpft gegen Zensur von pflanzenbasierten Alternative

14. Januar 2021  |  Mit dem Ziel, die Bezeichnungen für Alternativen zu Milcherzeugnissen weiter einzuschränken, stimmte die EU Ende 2020 für einen Änderungsantrag. ProVeg fordert nun in einer Petition, unterstützt von Oatly und Upfield, die Zensur pflanzenbasierter Alternativen zu stoppen.

14.01.2021mehr...
Stichwörter: Milcherzeuger

Milchpreisentwicklung in Deutschland

Wie viel bekommen die Landwirte?

Milchpreisentwicklung in Deutschland © BLE

Im Jahr 2019 zahlten deutsche Molkereien im Durchschnitt 33,7 Cent pro Kilogramm konventionell erzeugter Milch an Milchbäuerinnen und Milchbauern. Dabei entspricht 1 Liter Milch 1,02 bzw. 1,03 Kilogramm. Für Biomilch gab es mit 47,6 Cent rund 40 Prozent mehr.

30.04.2020mehr...
Stichwörter: Milcherzeuger

Milchkrise: Die Branche soll es richten, nicht staatliche Hilfen

DBU-Podiumsdiskussion zu aktuellem Thema zur neuen Wanderausstellung ÜberLebensmittel

DBU Osnabrück, 15.09.2016   |   Branchenregelungen zwischen Milchviehbetrieben, Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel sind zielführender als staatliche Hilfspakete. Das ist die Einschätzung von fünf Diskutanten, die bei einer Veranstaltung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) über einen Weg aus der aktuellen Milchkrise debattierten. Anlass für die Veranstaltung war die neue Wanderausstellung „ÜberLebensmittel“. Sie präsentiert Hintergründe, Einblicke und Lösungsvorschläge, wie sich eine stetig wachsende Weltbevölkerung trotz begrenzter natürlicher Lebensgrundlagen und veränderter Ernährungsgewohnheiten auch in Zukunft gesichert und ausgewogen ernähren kann.

15.09.2016mehr...
Stichwörter: Milcherzeuger