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AoeL diskutiert Weiterentwicklung des Öko-Kontrollverfahrens

Bad Brückenau | 14.05.2013   Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AoeL) hat sich für eine Weiterentwicklung des Kontrollverfahrens für ökologisch erzeugte Lebensmittel ausgesprochen.

Vor dem Hintergrund des drohenden Zulassungsentzugs für das Institut für Marktökologie IMO als Öko-Kontrollstelle, das in die Vorkommnisse um überbelegte Legehennenställe vom Frühjahr verwickelt ist, sagte der geschäftsführende Vorstand der AoeL, Alexander Beck, "Verbraucher und Unternehmen sind auf eine Verlässlichkeit der Kontrolle angewiesen".

Die Unternehmen haben beträchtliche Summen investiert, die sie nicht aufs Spiel setzen können. Auf einer Fachtagung der AoeL stellte Beck fest: "Die Firmen stehen mit ihrem Namen für die Qualität ihrer Lebensmittel." Die Betriebe übernehmen die volle Verantwortung für die ökologischen Erzeugnisse. "Sie sind jedoch, genau wie die Endkunden, darauf angewiesen, dass die Kontroll exakt und effizient durchgeführt wird, damit die Idee der ökologischen Lebensmittel nicht durch Betrug oder Schlamperei in Frage gestellt wird", mahnte Beck an. Für die gesamte Öko-Branche "ist es von eminenter Bedeutung, dass das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit erhalten bleiben". Dabei komme einem funktionalen effizienten Kontrollsystem eine zentrale Aufgabe zu.

In der Fachtagung diskutierten AoeL-Mitglieder mit Behörden und Kontrollstellen über die Stärkung der Integrität ökologischer Lebensmittel. "Zur Stärkung des Kontrollverfahrens gehört zum Beispiel eine Verbesserung der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kontrollstellen und die Vertiefung der Ausbildung der Mitarbeiter der Kontrollstellen", sagte Beck bei der Fachtagung, die am Montag in Fulda stattfand.

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