Bechlagnamung
Erneut Bio-Betrugs-Verdacht in Italien
Polizei beschlagnahmt 1.500 Tonnen Rohstoffe
In Italien gibt es einen neuen Bio-Betrugsfall. Die italienische Polizei hat nach einem Bericht der Basler Zeitung 1.500 Tonnen gefälschte Bio-Rohstoffe beschlagnahmt. Es soll sich dabei um konventionelles Soja, Mais und Weizen handeln, das als biologisch deklariert wurde.
Zwei Betriebe, gegen die ermittelt wird, sind von Bio Suisse anerkannt. Bio Suisse hat einen Handelsbetrieb mit Vermarktungssperre belegt. Ein zweiter Betrieb bleibt von der Vermarktung ausgeschlossen. Die betreffenden Schweizer Importeure wurden informiert, wie der Verband mitteilte.
Ob effektiv gefälschte Bioprodukte in der Schweiz verkauft wurden, wird gegenwärtig geprüft. In Italien sollen Untersuchungen gegen 23 Personen, darunter auch Mitglieder von zwei Kontrollstellen, laufen. Bio Suisse hat bereits im September 2012 die Zusammenarbeit mit einer dieser Kontrollstellen abgebrochen. Darüber, ob Deutschland betroffen ist, gibt es noch keine Informationen.







