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Bundespräsident im Ökodorf Brodowin

Interesse an guten Lebensmitteln und nachhaltiger Agrarkultur

Bundespräsident Joachim Gauck nutzte seine Antrittsreise in das Bundesland Brandenburg zu einem Besuch im Ökodorf Brodowin. Die Demeter-Partner dieses größten biodynamischen Betriebs in Deutschland zeigten dem Staatsoberhaupt nicht nur Hofladen, Molkerei und Kuhstall, sondern ließen die Gästeschar mit Gaucks Lebensgefährtin Daniela Schadt und  Ministerpräsident Matthias Platzeck samt Frau und Landwirtschaftsminister Vogelsänger auch leckere Demeter-Lebensmittel kosten.

„Der Bundespräsident war überaus interessiert an der Biodynamischen Wirtschaftsweise“, freut sich Brodowin-Chef Ludolf von Maltzan. Demeter-Landwirt von Maltzan stellte Joachim Gauck das Ideal des individuellen Hoforganismus ebenso vor wie die Demeter-Kühe mit ihren Hörnern. Der Besuch in Brandenburg war geprägt vom Leitgedanken des Themas Nachhaltigkeit.

Da reihten sich die Erfolge des Ökodorfs Brodowin in Sachen Naturschutz, Biodiversität und Vielfalt auf Weiden und Äckern bestens ein. Ebenso beeindruckt war der Bundespräsident davon, wie in Brodowin Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung ineinander greifen. Dabei würdigte er nicht zuletzt auch die Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem Lande und ließ sich gern mit den fünf Verkäuferinnen aus dem Brodowiner Hofladen fotografieren.

In die Historie des Ökodorfs führten von Maltzans Vorgänger Peter Krentz und Werner Upmeier. Bereits in der Wendezeit wurden an Runden Tischen die Weichen gestellt für ein Pionierprojekt in Sachen Ökologie. Da kam natürlich ein Stück weit eigene Gauck-Vergangenheit mit hoch. Ganz aktuell war dagegen die Reaktion des Bundespräsidenten, als er vor dem Hofladen die Hühnermobile des Demeter-Hofes entdeckte. „Hier gibt es wirklich glückliche Hühner“, kommentierte er und nahm zwei Sechser-Packungen Brodowiner Eier mit.

Die Brodowiner Butter, die er in der Molkerei dann eigenhändig verpackte, kennen Gauck und Daniela Schadt ohnehin schon. Sie kommt offenbar regelmäßig auf das Brot des Präsidentenpaares. Dass verantwortungsbewusste Erzeugung und handwerkliche Verarbeitung, wissen sie wohl zu schätzen. Der Bezug des Präsidenten zur nachhaltigen Agrarkultur wurde durch die Erlebnisse in Brodowin gestärkt.

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