Bio-Anbieter auf der iba präsent
Vom 16. bis 21. September 2012 öffnete die internationale Fachmesse der Backbranche iba in München ihre Tore. Unter den über 1.100 Ausstellern waren auch zahlreiche Bio-Anbieter, die diesen Geschäftsbereich mal mehr und mal weniger offensichtlich zeigten.
Überwiegend handelte es sich um Rohstoff-Lieferanten für das weiterverarbeitende Gewerbe wie Backaldrin (u.a. mit der Marke Kornspitz), Braun/ Agrano, die Handelsgesellschaft Gut Rosenkrantz, die Meyermühle, Saumweber, Lubeca oder Barry Callebaut. Wie das umfassende Angebot beweist, ist es für Bäcker heute problemlos möglich, sich durch Bio-Produkte von der Masse abzuheben.
Klare Präsenz auch mit Bio-Endprodukten zeigten beispielsweise Saumweber (High-Oleolic-Sonnenblumenöl und Butterschmalz), Schnitzer (u.a. glutenfreie und Canihua-Backwaren) sowie Darboven (Café Intencion, Ellies-Tee).
Die Verbände Bioland, Demeter und Naturland standen für Anfragen bereit, wobei erstere im Rahmen der iba die Preisträger der neuen Qualitätsprüfung Biolands bestes Brot prämierte. Für den Wettbewerb hatten 30 Bioland-Bäcker insgesamt 57 Brote eingereicht, die im August von einer unabhängigen Jury auf Aussehen, Kruste, Krumenbild, Struktur, Geruch und Geschmack geprüft wurden. 13 Brote von 11 Bäckern bekamen die höchste Anerkennung Gold.
Bioland-Bäcker verarbeiten Bioland-Getreide und weitere Bio-Rohstoffe. Durch den Verzicht auf die meisten üblichen Zusatz- und Hilfsstoffe kommt es besonders auf das handwerkliche Können der Bäcker an. Der Wettbewerb macht deutlich, dass die Biobäcker diese Kunst beherrschen und den Vergleich mit den konventionellen Kollegen nicht scheuen müssen.







