Bio-ThinkTank für Minister Bonde
ÖMA tritt für regionale Bio-Lebensmittelwirtschaft ein
Die Ökologischen Molkereien Allgäu (ÖMA) freuten sich, Alexander Bonde und Ministerialdirektor Wolfgang Reimer am Messestand des Unternehmens auf der BioFach 2012 in Nürnberg begrüßen zu dürfen. Anlässlich seines Messerundganges traf der Baden-Württembergische Minister Alexander Bonde auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Landbau (AöL) verschiedene Bio-Fachhandelsunternehmen aus dem Ländle.
Michael Welte und Manuel Pick, Geschäftsführer der Ökologischen Molkereien Allgäu, nutzten die Gelegenheit, dem Minister die Marke ÖMA t vorzustellen. Neun Prozent Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr dokumentieren, dass die mittelständische Bio-Lebensmittelwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsmotor im ländlichen Raum . Dabei war die Übergabe einer als Allgäuer Bio-ThinkTank ausgewiesenen Milchkanne mehr als nur ein PR-Gag. Schließlich steht der Minister mit der Ökologisierung der Baden-Württembergischen Landwirtschaft vor einer großen Aufgabe.
Welte und Pick stellten dar, dass ÖMA exemplarisch für die Form der Wirtschaft stehe, die Strukturen im ländlichen Raum festigt und weiterentwickelt. Mit den zahlreichen Milchverarbeitungsstandorten, die sich unter dem Markendach ÖMA sammeln, ist das Unternehmen ein Paradebeispiel für die wirtschaftlich und gesellschaftlich notwendige Vernetzung im ländlichen Raum Allgäu/Bodensee-Oberschwaben.
„Durch unsere Arbeit von Kisslegg aus entsteht nicht nur Wirtschaftskraft, sondern genau genommen Leben in der Region“, erklärte Welte. „Dabei geht es uns vornehmlich um regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft“, ergänzt Manuel Pick. Denn nur diese Form der Lebensmittelproduktion sei geeignet, Antworten auf wesentliche Zukunftsfragen wie Boden- und Wasserschutz, Klimaveränderung, Artenvielfalt und Gentechnikfreiheit zu
geben.
Im Wettbewerb mit einer industriellen Landwirtschaft sei die Bio-Lebensmittelwirtschaft aufgrund ihrer umfangreicheren Aufgaben beim Erhalt der Allgäuer Kulturlandschaften und des geringeren Konzentrations- und Organisationgrades benachteiligt. Darüber hinaus sei der ThinkTank in Form der Milchkanne ein Symbol für den Wunsch nach einer zentralen Stelle, die das Thema Bio in Forschung, Vernetzung und Entwicklung begleitet.
„Tatsächlich braucht es einen Punkt, an dem nicht nur die vielfältigen bestehenden Bio-Aktivitäten zusammengeführt und vernetzt werden, sondern ein Kompetenzzentrum, in dem die Bio-Lebensmittelwirtschaft weiterentwickelt und die vorhandenen Kompetenzen gebündelt werden können “, betonte Pick. Allein mit dieser Maßnahme könne ein Teil der Ungleichheiten in dem Verhältnis von konventionellen Wettbewerbsstrukturen zum Wachstumsmotor Bio-Mittelstand im ländlichen Raum ausgeglichen werden.







