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Starke BioFach für Kanada

Aussteller profitieren vom Gleichwertigkeitsabkommen mit EU

Die BioFach-Besucher stießen dieses Jahr häufig auf Kanada: Plakate in der U-Bahn und ein Banner am Haupteingang zur BioFach machten auf den Messe-Auftritt aufmerksam. In Halle vier zeigten Fußboden-Aufkleber mit Ahorn-Blättern den Weg zum kanadischen Pavillon.

Die kanadischen Aussteller präsentierten Rohstoffe und Konsum-Produkte. Raps, Getreide, Hülsenfrüchte, Beeren und Hanf sind gefragte Rohwaren aus dem nordamerikanischen Land. Bei den Endverbraucher-Produkte waren die Frucht- und Nuss-Riegel von Nature zu sehen. Bonbons auf Grundlage  von Ahorn-Sirup wurden ausgestellt. Eine Kellerei war mit Bio-Wein und Traubenkernöl vertreten.

„Wir stellen jm Moment eine sehr starke Nachfrage nach kanadischen Produkten fest“, sagte Matthew Holmes, Direktor der Organic Trade Association (OTA ) Kanada. Ein Grund dafür dürfte im Abkommen über Gleichwertigkeit zwischen Kanada und der Europäischen Union vom Juni 2011 liegen. Die EU und Kanadas erkennen darin ihre jeweiligen Bio-Richtlinien als gleichwertig an.

Damit hatt Kanada den Drittland-Status, so dass die Produkte ohne Vermarktungsgenehmigung eingeführt werden können. Besonders begehrt ist aktuell Bio-Getreide wie deutsche Rohstoffhändler und Mühlen bestätigten. Auch kanadische Linsen werden rege nachgefragt, wie auf dem Kanada-Pavillon zu hören war.

Die OTA Kanada plant, im März einen Deutschland-Besuch um langfristige Handelsbeziehungen aufzubauen. Im kanadischen Bio-Handelsverband (OTA) ist die ganze Kette von  Anbauer, Verarbeiter, Zertifizierer, Importeure, Exporteure, Berater bis Händler vertreten.

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