Die Regionalen vergeben Mikrokredite an Einzelhändler
Seit Februar 2012 sind Die Regionalen als Mikrokreditinstitut zertifiziert. Die zehn regionalen Großhändler des Verbundes vergeben in Kooperation mit der GLS Gemeinschaftsbank Kleinkredite bis 10.000 € an Einzelhandelsbetriebe im Naturkostbereich.
Es ist die Zielsetzung der Regionalen, Naturkost-EinzelhändlerInnen Investitionen in die Ladenausstattung zu erleichtern: ob für ein neues Regalsystem zur Warenpräsentation, eine verbesserte Ladenbeleuchtung oder eine neue Fassadengestaltung. Für Investitionen zwischen 1.000 bis 10.000 € ermöglichen Mikrokredite eine attraktive und unkomplizierte Finanzierung.
Das Vorgehen ist einfach: Der Naturkostladen nimmt Kontakt mit einem Mikrokreditberater bei der Geschäftsstelle der Regionalen auf und schildert das Investitionsvorhaben. Die Regionalen prüfen das Vorhaben und klären, ob der Regional-Großhändler des Ladens eine Bürgschaft für den Kredit übernimmt. Danach erfolgt eine Kreditzusage.
Je nach Höhe des Kredits wird er in 12 bis 36 Monatsraten zurückgezahlt. Der einheitliche Zinssatz wird von dem Mikrokreditfonds festgelegt und liegt aktuell bei 8,9%. Nach erfolgreicher Rückzahlung des Erstkredits erhöht sich die Höchstgrenze für einen Folgekredit auf 15.000 €, bzw. bei einem zweiten Folgekredit auf 20.000 €.
Spätestens seit Muhammad Yunus 2006 den Friedensnobelpreis für sein Engagement für die „wirtschaftliche und soziale Entwicklung von unten“ erhielt, sind Mikrokredite weltweit bekannt geworden. Weniger bekannt ist, dass es auch in Europa ähnliche Modelle zur Förderung von Existenzgründern und Kleinunternehmen gibt. Auch in Deutschland wurde dafür ein Mikrokreditfonds eingerichtet.
Weitere Informationen: www.die-regionalen.de/mikrokredite







