Start / Business / Themen / Events / Einladung zum 8. FRANKFURTER TAGESLEHRGANG

Einladung zum 8. FRANKFURTER TAGESLEHRGANG

am 30. November 2006

Einladung zum 8. FRANKFURTER TAGESLEHRGANG „Alles Neue für Bioprodukte“ am 30. November 2006:

8. FRANKFURTER TAGESLEHRGANG: ALLES NEUE ZU BIOPRODUKTEN 2006
Schwerpunkt: Die Totalrevision der EU-Ökolandbau-VO 2092/91: Was bedeutet sie praktisch? Viel Neues im Lebensmittelrecht für Bioprodukte

Donnerstag, 30. November 2006, 10.00 bis 16.30 Uhr, Frankfurt am Main, Ökohaus Ka Eins, Kasseler Straße 1a, bei der S-Bahnstation "Westbahnhof"

Der eintägige Lehrgang informiert über die neuesten Entwicklungen im Handel mit und in der Zertifizierung von Bioprodukten. Er wendet sich an die Mitarbeiter von lebensmittelverarbeitenden und Handelsunternehmen, an Berater, an die Mitarbeiter der Behörden, der Ökokontrollstellen und der Ökolandbauverbände.

Die Referenten: Hanspeter Schmidt, Freiburg im Breisgau, Rechtsanwalt am OLG Karlsruhe, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Beratung aller Stufen der Verarbeitung, der Zertifizierung und des Handels mit Ökoprodukten; Dr. sc. agr Manon Haccius, Bickenbach, Leitung QM AlnaturA.

Was bezweckt der Vorschlag der Europäische Kommission für eine neue Verordnung über die ökologische/biologische Erzeugung vom 21. Dezember 2006? Was sind die Auswirkungen für Ihre Praxis? Weshalb lehnt Deutschland den Vorschlag der Kommission scharf ab (Bundesrat 821. Sitzung vom 7. April 2006)? Wie verhalten sich die anderen Mitgliedstaaten, wie der österreichische, der finnische Ratsvorsitz und wie das EU-Parlament in der jetzt nahezu einjährigen, scharf kontroversen Diskussion? Was geschieht zum Jahresende und was voraussichtlich in zwei Jahren? Was wird Deutschland während seines Ratsvorsitzes 2007 tun?

Was waren die Änderungen der EU-Ökolandbau-VO Nr. 2092/91 seit 11/2006? Verordnung (EG) Nr. 592/2006 der Kommission vom 12.04.2006 (kompostierte/fermentierte Haushaltsabfälle). Verordnung (EG) Nr. 780/2006 der Kommission
vom 24.5.2006 (Revision des Anhangs VI/Verarbeitung der Tierprodukte). Verordnung (EG) Nr. 956/2006 der Kommission 28. Juni 2006 (Liste der Drittländer).

Was hat sich 2006 in Deutschland für die Ökozertifizierung geändert? Ist die Ökokontrolle vollziehende Verwaltung (VGH Bayern)? Was folgt für die Praxis?

„Claims“ bei Bioprodukten: Status quo. Was wird in der Zukunft verboten? „Besser schmeckend“, „Gesünder“, „strenger kontrolliert“, „umweltschonend“?

„Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung bei Bioprodukten: Bei Ökomilch und –Eiern? Reis, Mais, Gewürzen? Was ist erlaubt, was Voraussetzung?

Die Zukunft des Gentechnikausschlusses für Ökoprodukte: Welche Schwellenwerte für die Lebensmittel? Welche für das Saatgut, die Futtermittel und für nichtlandwirtschaftliche Zutaten? Wie reagiert die Praxis?

Koexistenz von GVO-Kulturen und Ökolandbau? Neue Haftung, Pflichtenkataloge, Kausalitätsnachweis, geschlossene Ohne-Gentechnik-Produktionsgebiete? Was sind die praktischen Folgen?

Reaktion auf Rückstände und Kontaminanten in Ökoprodukten.

EU-Verordnung zu nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben über Lebensmittel
(Claims) ab Mitte 2007: „Nährwertprofile“, Listen nährwert- und gesundheitsbezogener Angaben, Angaben zur Reduzierung eines Krankheitsrisikos, Verbot von Angaben und „Öffnungsklauseln“

Praktische Folgen der Neuordnung des Lebensmittel- und des Futtermittelrechts (EU-Basis-Verordnung – LFGB) für Ökoprodukte, Rückverfolgbarkeit, Meldepflichten, Verantwortlichkeit, Verbraucherinformationsrechte

Nahrungsgergänzungsmittel mit neuartigen Ökozutaten: Die EU-Regulierung von Pflanzenstoffen.

MEINE ANMELDUNG (Fax an 0761/702520 oder e-mail an hps@hpslex.de):
Ja, ich melde mich hiermit verbindlich für den Tageslehrgang am Donnerstag, dem 30.11.2006, in Frankfurt an. Die Tagungsgebühr von € 240,-- (zzgl. 16 % Mehrwertsteuer) zahle ich nach Erhalt der Rechnung.

Name/Firma:
Straße/PLZ/Ort:
Telefon/Fax/e-mail:
Datum/Unterschrift:

Bei jedem der Themenblöcke ist Zeit für Fragen und Diskussion. Mich interessiert besonders die Antwort auf folgende Frage:

RA Hanspeter Schmidt, Sternwaldstraße 6a,  Rechtsanwalt am Oberlandesgericht Karlsruhe und am Landgericht Freiburg, D-79102 Freiburg im Breisgau,  tel xx49 (0)761 702542,  fax 702520,  e-mail hps@hpslex.de

Bitte senden Sie ein Email an die Absender-Email-Adresse, wenn Sie künftig keine entsprechenden Benachrichtigungen wünschen. Es genügt die Angabe "Opt-Out" im Betreff.


19813

[ Artikel drucken ]

Ticker