Bioland bei Bio mit Gesicht
Anbauverband schließt sich der Transparenz-Initiative an
Der Anbauverband Bioland ist neuer Gesellschafter bei Bio mit Gesicht. Bioland engagiert sich aktiv bei der Initiative, um den Öko-Landbau mit gemeinsamen Kräften voranzubringen. „Wir beteiligen uns gerne: Bio mit Gesicht ist ein wichtiger Baustein zu mehr Transparenz und Sicherheit für die Verbraucher und zeigt die Vorteile qualitätsorientierter Erzeugerbetriebe“, erklärte Bioland-Präsident Jan Plagge bei der Gesellschafterversammlung in Darmstadt.
Mehr als 350 Bioland-Landwirte sind bereits mit ihren Porträts auf bio-mit-gesicht.de vertreten. Der Betrieb von Thomas Schwabist zum Beispiels schon seit vielen Jahren dabei. Schwab arbeitet mit etwa zehn Bioland- und Demeter-Partnerbetrieben in der Region Unterfranken zusammen. Alle Kartoffeln und Möhren, die der Erzeugerverbund an Lebensmittelfilialisten tegut aus Fulda liefert, können so über die bio-mit-gesicht-Nummer vom Teller bis auf den Acker zurückverfolgt werden. Das schafft Vertrauen für die Kunden und Sicherheit für die Anbieter, denn sie wissen genau, wo die Ware herkommt.
Auch die meisten VonHier-Produkte, eine Marke von Feneberg Lebensmittel aus Kempten im Allgäu, tragen bereits eine bio-mit-gesicht-Nummer. Nach und nach wird das gesamte VonHier-Sortiment von Kartoffeln und Äpfeln über Milch- und Fleischprodukte bis hin zum Obstler oder Bio-Erfrischungsgetränk entsprechend gekennzeichnet. Die Erzeugerbetriebe sind in den Verbänden von Bioland, Demeter oder Naturland organisiert. „Mit dem neuen Gesellschafter können wir das Fundament unserer Qualitätsinitiative erneut verbreitern und nachhaltig stärken“, betonte Frank Wörner, Geschäftsführer von Bio mit Gesicht.







