Bio erobert Weltkindertagsfest
Der diesjährige Bio-Erlebnistag begeisterte Kinder und Eltern
Wo sonst der Verkehr zwischen der markanten Häuserschluchten des Potsdamer Platzes tobt, tauchten am letzten Sonntag Groß und Klein in die Welt des Bio-Bauernhofes ein: In einer „Arena der Sinne“ konnten die 300.000 Besucher des Weltkindertagsfestes Apfelsaft pressen, Ziegen streicheln oder Nudeln selber machen. „Trockene Informationen zu gesunder Ernährung sind langweilig. Hier auf dem Weltkindertagsfest schaffen wir über Spiel und Spass einen lebendigen Zugang z.B. zu gesunden Pausensnacks und der besonderen Bio-Qualität.“, so Michael Wimmer, Geschäftsführer des Veranstalters Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V. FÖL.
Unter dem Motto „Vom Ackerrand bis zum Teller“ erlebten die Besucher anschaulich, wie die Ökologische Landwirtschaft arbeitet, zum Beispiel auf der Getreideinsel: In acht Stationen wurde die Verarbeitung verschiedener Getreidesorten bis zum frisch gebackenen Brot gezeigt. Für großes Vergnügen sorgte das Getreidequiz am offenen Getreidesack, das Abtauchen im großen Getreidebad und das genussvolle Kneten des Brotteigs. Anschließend wurde das Bio-Brot in den duftenden Holzbackofen geschoben und später verkostet. „Die Kinder sind gar nicht mehr von dem Teig wegzubekommen, so begeistert sind sie bei der Sache.“, schmunzelte Joachim Weckmann, Geschäftsführer der Berliner Bio-Bäckerei Märkisches Landbrot: „Bei diesem Anblick freue ich mich schon auf fitte Azubis für die wachsende Biobranche.“ Nach der gleichen Idee gab es Mitmachaktionen zu den Themen Obst, Gemüse, Kräuter Milch und Fleisch, - Naschen inklusive. Die FÖL setzte dabei ausschließlich auf authentische Bio-Bauern, Gärtner, Imker, Bäcker und Fleischer.
Die Arena der Sinne ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (www.oekolandbau.de). Das Weltkindertagsfest wird jährlich organisiert vom Deutschen Kinderhilfswerk unter dem Motto „Alle Achtung! Kinder!“







