40 Jahre Bioland
Ein kulturelles und politisches Ereignis
Der Bioland Verband feiert am Sontag, 31. Juli, seinen 40. Geburtstag auf dem Einhaldenhof im oberschwäbischen Horgenzell.Um 11 Uhr eröffnen Baden-Württembergs neuer Landwirtschaftminister Alexander Bonde und der Bioland-Präsident Jan Plagge das Jubiläum bei einem Bio-Weißwurstfrühstück mit Salonmusik. Anschließend debattieren Bioland-Bauern und Politiker über „Erfordernisse für eine Landwirtschaft der Zukunft“.
Nachmittags lesen der Ludwigshafener Tatort-Kommissar Andreas Hoppe und die Schauspielerin Jacky Roussety aus ihrem Buch „Allein unter Gurken – mein abenteuerlicher Versuch mich regional zu ernähren“. Einen kabarettistischen Rückblick und Blick in die Zukunft wagt Bioland-Obsterzeuger Reinhard Ortlieb mit seinem Programm „Bioland von 1971 bis ins Jahr 2051“. Danach erfahren Besucher in der Bioland-Geschichtswerkstatt Öko-Landbau-Geschichte live – präsentiert von Frauen und Männern der ersten Stunde. Ab 20 Uhr gibt es dann Kultur pur.
Der Kabarettist Uli Bötcher präsentiert passend zum Anlass sein Programm „Ü40 - die Party ist zu Ende“. Stimmt nicht, denn anschließend spielt die Band Salsa fuerte einen Mix aus feuriger Latino-Musik, Mambo und Jazz. Für das leibliche Wohl sorgen Bioland-Bauern aus der Region und vor allem Gastgeber Bernhard Rauch, der seinen 850 Jahre alten Hof bereits zum siebten Mal für Gäste, Musiker und Komödianten aus aller Welt öffnet. Das Einhalden-Festival beginnt am 28 Juli.
Die Wurzeln des größten deutschen Anbauverbandes liegen in Baden-Württemberg: Inspiriert durch einem Vortrag von Dr. Rusch gründeten 1971 zwölf Pioniere am Fuße der Schwäbischen Alb den „bio-gemüse e.V.“, der 1978 zum heutigen Bioland-Verband umbenannt wurde. Von damals 28 Erzeugern ist die „Landbaubewegung“ auf bundesweit 5.500 Erzeuger und 850 Partner in der Verarbeitung angewachsen.







