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Ein ganz besonderer Schultag

Friedlinde Gurr-Hirsch eröffnet auf der Slow Food und der Fair Handeln den Schülertag

Richtiger Konsum will gelernt sein: Deshalb gab es im Rahmen der Slow Food Messe-Markt des guten Geschmacks und der Fair Handeln wieder einen Schultag zum Mitmachen, Probieren und Informieren. Insgesamt besuchten mehr als 2.800 Schüler den gemeinsamen Schultag der beiden Messen.

 

„Heute stehen keine einzelnen Fächer auf dem Stundenplan, sondern die ganze Welt. Die Messen zeigen, welchen weiten Weg Waren von Südamerika bis in unsere Regale zurücklegen und wie wir durch unsere Konsum- und Lebensgewohnheiten das Angebot beeinflussen können, indem wir verantwortungsvolle Unternehmen bevorzugen, Produkte wertschätzen und angemessen dafür bezahlen. Jeder Einzelne kann etwas verändern“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch.

Ursula Hudson, stellvertretende Vorsitzende von Slow Food Deutschland, lud daraufhin zum Reden, Umschauen und Probieren ein: „Es geht darum, dass unser Essen gut schmeckt und aus einer Landwirtschaft stammt, die die Landschaft erhält, um artgerechte Tierhaltung und eine Lebensmittelproduktion im Einklang mit der Natur.“

Der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), Dr. Karl-Hans Schmid, erklärte weiter: „Die Gleichberechtigung, das faire Miteinander, und zwar weltweit gesehen - dieser Gedanke steht hinter der Messe Fair Handeln. Faires Handeln ist in vielen Bereichen möglich, beim Reisen, beim Einkaufen und sogar in der Schule, beispielsweise durch den Verkauf fairer Produkte am Schulkiosk.“ Ein breites Angebot an Workshops, Ausstellungen und Mitmachaktionen mit interessanten Informationen rund um die Themen Entwicklungszusammenarbeit, Fairer Handel oder Ernährungssicherung war für den Schultag vorbereitet worden.

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