Klimarelevanz von Tee
Wasser erhitzen verbraucht die meisten Ressourcen
Das Erhitzen des Wassers ist der mit Abstand klimarelevanteste Schritt beim Ressourcenverbrauch für eine Tasse Tee. Zu diesem Ergebnis kamen Studentinnen der FH Münster bei einer Untersuchung der Klimarelevanz von Tee des Bio-Pioniers Lebensbaum aus Diepholz.
Wer das Wasser auf einem Wasserkocher, Gas- oder Induktionsherd erwärmt, verbraucht wesentlich weniger Ressourcen als jemand, der die Mikrowelle nutzt. Die Ergebnisse wurden zusammen mit dem Wuppertal Institut ermittelt, mit dem die FH Münster bei Themen zur Ressourceneffizienz zusammenarbeitet.
Die Projektteilnehmer waren davon ausgegangen, dass der Rohwarentransport oder die Produktion zu einem größerem Ressourcenverbrauch führen. Deren Anteil ist jedoch gering. Das wurde auf den klimaeffizienten Schiffstransport und die effiziente Nutzung von erneuerbaren Energien bei Lebensbaum zurückgeführt.
„Das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend“, freut sich Rosi Fritz, die beim Diepholzer Bio-Pionier für das Qualitäts- und Umweltmanagement zuständig ist. Derzeit optimiert das Bio-Unternehmen die Verpackung auf Material aus sehr ressourcenschonenden Rohstoffen um.







