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IMO auf der Suche

Nächste Woche ist mit ersten Ergebnissen zu rechnen

Die Kontrollstelle IMO in Konstanz hat die Ursache der Glyphosat-Rückstände in türkischen Bio-Linsen noch nicht ermittelt. Kontrollstellenleiter Bernhard Sessler rechnet Mitte nächster Woche mit ersten Ergebnissen.

„Wir werden die Ursache herausfinden müssen“, gibt sich Sessler optimistisch. Schließlich muss der Misstand für die Zukunft abgestellt werden. Die IMO-Inspektoren sind in Anatolien unterwegs und untersuchen ein breites Spektrum von Möglichkeiten. Die Mitarbeiter befragen Bauern, Beamte der Landwirtschaftsverwaltung, Forschungsstätten, Betriebsmittelhändler und nehmen Bodenproben. Im Boden können Rückstände bis zu zwei Jahren nachgewiesen werden. Glyphosat, bekannt unter der Marke Roundup, wird bei bestimmten Kulturen vor der Ernte zum Abreifen und Entblättern eingesetzt. Bei Bio-Linsen sieht das IMO keinen Nutzen für die Bauern, da das Klima im Anbaugebiet im Osten der Türkei und in Syrien trocken und warm ist.     

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