Aufruf an Ilse Aigner
Unterzeichnen Sie auf Aigners Internetpotal
Bitte unterzeichnen Sie unten stehenden Aufruf auf dem persönlichen Internet-Portal von Bundesministerin Aigner. Wenn viele Unterstützer den Aufruf in den nächsten 59 Tagen unterzeichnen, wird Ilse Aigner das nicht unbearbeitet lassen.
Zwischenzeitlich sind so viele Unterzeichner aktiv geworden, dass der Aufruf zur Beantwortung an Ilse Aigner weiter geleitet worden ist. Bleiben wir gespannt, was sie dazu schreiben wird.
Hier geht es zur Unterzeichnung:
http://direktzu.de/aigner/messages/29209
Sie können unter diesem Link immmer noch den Aufruf lesen...
Persönliche Anfrage von Markus Rippin an Ilse Aigner:
Landwirtschaft
Schwächung der ökologischen Lebensmittelwirtschaft
Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner, mit großer Verwunderung lese ich heute, dass das Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) von der Bundestagsfraktionen im Haushaltsausschuss gestern für andere Landwirtschaftsformen geöffnet wurde. Die Mehrheit der VerbraucherInnen befürworten eine Stärkung der Öko-Landwirtschaft. Gleichzeitig wünschen wir uns sichere und bezahlbare Öko-Produkte.
Damit diesem Wunsch entsprochen werden kann, werden Fördermittel benötigt um die Produktionsprozesse und die ökologische Lebensmittelverarbeitung effizienter zu gestalten und Lösungen für bestehende Probleme zu entwicklen. Dazu stellt das BÖL ein ideales Hilfmittel dar. Werden die eh schon knappen Mittel aber nun auch für andere sogenannte nachhaltige Landwirtschaftsformen verwendet, bedeutet das eine klare Schwächung der Öko-Lebensmittelwirtschaft.
Für andere Formen der Lebensmittelerzeugung gibt es genügend Mittel in anderen Titeln die genutzt werden könnten. Daher bitte ich Sie sehr, sich mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass diese Aufweichung der Mittelverwendung im BÖL nicht umgesetzt wird und Sie haben bislang zahlreiche Initiativen eingeleitet, die ich rückhaltlos unterstütze, wo ich Ihren Mut für diese Initiativen bewundere und für die ich Ihnen sehr dankbar bin.
Bitte enttäuschen Sie mich nicht in dieser Sache, die mir sehr am Herzen liegt und die für die weltweite Lebensmittelerzeugung in den kommenden Jahrzehnten eine enorme Bedeutung haben wird. Es ist bereits bewiesen, dass in Entwicklungsländern der Öko-Landbau langfristig die bessere Alternative darstellt und es wird sich auch in den Industrieländern zeigen, dass langfristig kein Weg an dieser Bewirtschaftungsmethode vorbeigehen wird.
Die Lebensmittelkonzerne gehen seit einigen Jahren nachweislich den Weg immer mehr weg von der chemisch-synthetischen Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung, weil wir VerbraucherInnen Ihnen klar machen konnten, dass wir die fortschreitende Belastung unserer Lebensmittel mit chemisch-synthetischen Rückständen nicht akzeptieren wollen und können.
Wenn es Alternativen gibt, dann sollten diese auch genutzt werden. Um diese Alternativen zu erforschen und zu entwickeln benötigen wir aber u.a. das BÖL. Bitte nehmen Sie dieses Anliegen ernst und beweisen Sie uns VerbrauchernInnen, dass Sie in Sachen Vermeidung von Rückständen in Lebensmitteln auf unserer Seite stehen.
Hochachtungsvoll Dipl.-Ing. Markus Rippin







