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Bio-Landwirtschaft in der EU wächst

Deutschland auf Platz drei hinter Spanien und Italien

Die Europäische Kommission hat eine Analyse der Entwicklung der Biolandwirtschaft in der EU veröffentlicht, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilte. Demnach vergrößerte sich im Zeitraum von 2000 bis 2008 die Fläche mit ökologischer Bewirtschaftung in der EU von 4,4 Millionen Hektar auf 7,6 Millionen Hektar, was einem jährlichen Zuwachs von 6,5 Prozent entspricht. Deutschland lag mit 0,91 Mio. Hektar ökologisch bewirtschafteter Fläche (Stand: 2008) auf Rang drei, hinter Spanien (1,13 Mio. Hektar) und Italien (1 Mio. Hektar). Zusammen mit Frankreich (0,58 Mio. Hektar) hatten diese Länder einen Anteil von 56,8 Prozent der ökologisch bewirtschafteten Fläche in der EU.

Der Anteil von Dauergrünland an der ökologisch bewirtschafteten Fläche betrug 47 Prozent und der Anteil der Ackerkulturen 23 Prozent. Beim Anbau von Biogetreide waren Deutschland und Italien die größten Produzenten. In der Tierhaltung nutzen die Biobetriebe ihr Grünland, entsprechend entwickeln sich die Bestände von Rindern, Schafen und Ziegen am schnellsten. Im Jahr 2007 stammten drei Prozent der Rinder in der EU aus ökologischer Produktion, bei Schafen und Ziegen betrug der Anteil 3,5 Prozent beziehungsweise fünf Prozent. Deutschland hat die meisten Bio-Schweine (0,85 Millionen  Tiere im Jahr 2007), auch bei Bio-Rindern gehört Deutschland (2,4 Mio. Tiere im Jahr 2007) neben Österreich, Großbritannien und Italien zu den führenden  Nationen der ökologischen Landwirtschaft in Europa.
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