ALB-GOLD-Chef Freidler verstorben
Für nachhaltige Lebensmittelherstellung und gegen GVO
Der Inhaber und Geschäftsführer des Trochtelfinger Familienunternehmens ALB-GOLD Teigwaren GmbH Klaus Freidler verstarb am gestrigen Sonntag völlig unerwartet im Alter von 52 Jahren. Freidler trat 1977 in den damaligen Hühnerbetrieb seines Vaters ein und errichtete auf der Schwäbischen Alb eine Produktion für hochwertige konventionelle und biologische Teigwaren.
Konsequent baute er den Betrieb zu einem der führenden deutschen Teigwarenhersteller aus. Innerhalb der letzten Jahrzehnte hat der Unternehmer seine stetig wachsende Unternehmensgruppe erfolgreich geleitet. Seine Vorstellung von verbraucherorientierter und nachhaltiger Lebensmittelherstellung verwirklichte Freidler am Stammsitz in Trochtelfingen und in seinem Tochterunternehmen Teigwaren Riesa durch die Errichtung von Kundeninformationszentren mit gläserner Produktion.
In der jüngeren Vergangenheit setzte sich der Firmenchef verstärkt für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik ein. Zudem engagierte er sich ausdrücklich für Allianzen mit regionalen Rohstofferzeugern und sicherte damit lokale Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Der Unternehmer hinterlässt eine tiefe Lücke. Die Unternehmensgruppe wird im Sinne seiner Ziele und Visionen fortgeführt.







