Fußball-Nationen gleichen CO2 –Bilanz aus
Klimarechte aus der biologischen Landwirtschaft
Mehr als die Hälfte der Nationen, die an der Fußball WM 2010 in Südafrika teilnehmen, verpflichten sich, ihre CO2-Emissionen auszugleichen, unter anderem durch Förderung eines biologischen Kompost-Projektes Soil & More Reliance in Südafrika. Für den Schutz des Klimas setzen sich die Mannschaften folgender Länder ein: Argentinien, Brasilien, Chile, Elfenbeinküste, England, Griechenland, Italien, Japan, Kamerun, Neuseeland, Niederlande, Nigeria, Serbien, Südkorea, die USA, Uruguay sowie das Gastland Südafrika.
Das Kompost-Projekt von Soil & More in Südafrika wurde vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen als eines der drei besten Emissionsminderungs-Projekte identifiziert: „Wir sind stolz, von renommierten Organisationen wie der FIFA, der südafrikanischen Regierung und den Vereinten Nationen ausgewählt worden zu sein, die unseren Beitrag zur Umwelt sowie zur sozialen Verantwortung anerkennen“, betont Aart van den Bos, Direktor von Soil & More. Das Unternehmen betreibt in Südafrika Anlagen zur Herstellung von qualitativ hochwertigem Kompost für die ökologische Landwirtschaft.
Das Kompost-Projekt in Südafrika entstand in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Kapstadt. Überschüssige organische Abfälle werden kompostiert. Durch Sauerstoff angereicherte Kompostierung, werden starke Klimagase wie Methan vermieden. Zusätzlich fördert der Kompost die Fruchtbarkeit und Wasserhaltekapazität des Bodens. Über die Reduzierung klimaschädlicher Gase hinaus trägt das Kompost-Projekt zur Verringerung der Umweltprobleme in der Landwirtschaft Südafrikas bei, indem der Bodenvernichtung, dem steigenden Wasserbedarf und Müllaufkommen entgegen getreten wird.
Soil & More, ein Tochterunternehmen von Eosta in den Niederlanden, wurde 2007 nach dem Grundsatz entwickelt, ökonomische und ökologische Aspekte untrennbar mit einander zu vereinen. Soil & More leistet mit der Kompostierung einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Projekte befinden sich auch in Ägypten, Indien und Mexiko, sowie in weiteren Entwicklungs- und Schwellenländern.







