Umweltschutz belohnen
Europäische Agrarpolitik reformieren
„Wir haben uns für eine grundlegende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU nach 2013 ausgesprochen. Die Expertenanhörung diese Woche im Agrarausschuss hat die Kernaussagen unseres Fraktionsbeschlusses deutlich bestätigt“, erklärt Friedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Bundstag.
Die EU-Agrarpolitik muss nach Ostendorffs Auffassung grundlegend neu ausgerichtet werden, um den zentralen Herausforderungen Ernährung, Klima, Wasser, Biodiversität und Energie gerecht zu werden. Nur wer Leistungen in den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Erhalt der biologischen Vielfalt, Pflege der Kulturlandschaft, Tierschutz und Verbraucherschutz erbringe, solle künftig Anspruch auf Agrarzahlungen haben.
Fehlentwicklungen in der Agrarpolitik, wie die staatliche Subventionierung von Exportdumping und Massentierhaltung, müssen beendet werden. Die gesellschaftliche Mehrheit will Bauernhöfe statt Agrarfabriken.
Die Vertreter der Umwelt-, Entwicklungs- und Tierschutzverbände und der bäuerlichen Landwirtschaft haben diesen Kurs in eienr Anhörung imBundestag Anhörung als richtig bestätigt. Bauernverband, Agrarindustrie und Bundesregierung hingegen standen mit ihrer „Weiter-So“-Haltung auf verlorenem Posten.







