„Über den Münchner Tellerrand hinaus“
Bio für Kinder zieht Vierjahresbilanz
Nach vierjähriger Projektlaufzeit zog „Bio für Kinder“, die Gemeinschaftsinitiative von Tollwood und dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München, auf der heutigen Pressekonferenz im Münchner Rathaus Zwischenbilanz.
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Das Pilotprojekt startete im Mai 2006 mit dem Ziel, Münchens Nachwuchs in Kindergärten und Schulen bei der Umstellung auf 100 Prozent Bio-Kost zu unterstützen. Rund 380.000 Mahlzeiten in Bio-Qualität wurden seither in 28 Kinderbetreuungseinrichtungen ausgegeben, die über 2.000 Kinder betreuen. 31 Münchner Unternehmen unterstützen als Paten die „Anschubfinanzierung“ der teilnehmenden Einrichtungen mit einer Gesamtfördersumme von aktuell 480.000 Euro. Die Kostenentwicklung zeigt, dass Bio machbar und finanzierbar ist: Nach aktuellem Projektstand betragen die durchschnittlichen Mehrkosten der Bio-Verpflegung pro Kind und Hauptmahlzeit 24 Cent (13,3 Prozent) mehr im Vergleich zur konventionellen Verpflegung vor Projektstart. Die Einrichtungen liegen deutlich unter dem Maximalfördersatz von „einem Euro pro Hauptmahlzeit“.
Jetzt zielt die Gemeinschaftsinitiative über Münchens Tellerrand hinaus: Deshalb gibt die Initiative mit dem neuen „Bio für Kinder-Aktionshandbuch“ eine Anleitung für die Umstellung auf Bio-Kost in Schulen und Kindergärten bundesweit. Das Buch soll Mut machen: „Bio für Kinder“ ist machbar und finanzierbar (kostenlose Bestellung des Buches unter: umwelt@tollwood.de oder biostadt.rgu@muenchen.de).
Um darauf deutschlandweit aufmerksam zu machen, findet am 5. Mai die Fachtagung „Zur Nachahmung empfohlen: Bio für Kinder in Kindergarten und Schule“ statt, die sich mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops an interessierte Städte, Einrichtungen und Organisationen in ganz Deutschland wendet. Es werden rund 180 Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.bio-fuer-kinder.de







