USA: Konkurrenz bei Öko-Traubensaftkonzentrat steigt
(ZMP/ak) - In den nördlichen Bundesstaaten der USA konzentriert sich der Anbau von Tafeltrauben für die Weiterverarbeitung zu Saft. Concord ist dabei die Hauptsorte.
Die steigende Nachfrage nach Öko-Produkten hat auch zu wachsenden Umsätzen mit Traubensaftkonzentrat geführt. Doch der Großteil des Konzentrats kommt inzwischen nicht mehr aus den USA, berichtet Good Fruit. Rote Saftkonzentrate kommen vor allem aus Chile, weiße Saftkonzentrate aus Argentinien.
Kleinere Anteile kommen aus China. Konzentrat aus dem Ausland ist rund zwei US Dollar/Gallone (eine Gallone = 4,5 Liter) billiger als US-Ware. US-amerikanisches Konzentrat aus der Concord-Traube ist in Japan - lange Zeit der größte Abnehmer der Bio-Ware - immer weniger gefragt.
Allerdings steigt die Nachfrage in Korea. Experten schätzen den Öko-Anbau der Concord-Traube im Bundesstaat Washington State auf rund 460 Hektar. Weitere 80 Hektar könnten in den nächsten zwei Jahren in Ertrag kommen. Die derzeitige Anbaufläche reicht aus, um den Bedarf zu decken. Der Bio-Bonus ist in den letzten fünf Jahren erheblich gesunken. Im Jahr 2000 erhielten die Bio-Erzeuger noch 17,50 US Dollar/Gallone. 2005 waren es nur noch zehn US Dollar/Gallone. Der Preisunterschied zwischen ökologisch und konventionell erzeugtem Konzentrat ist von 40 auf 15 Prozent gesunken.







