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"Sensebase" Fachhochschule Münster entwickelt in Kooperation mit Davert

ein Instrument zur Selbstüberprüfung der Riech- und Geschmacksnerven

Feine Nasen, sensible Geschmacksnerven - die sollte haben, wer Lebensmittel
herstellt. Ein Produzent anspruchsvoller Bio-Produkte muss erkennen, ob
Rohwaren für die Weiterverarbeitung geeignet sind und ob das Endprodukt

den vorgegebenen Qualitätsstandards entspricht und ausgeliefert werden darf.
Aber wie lassen sich diese Talente für die Qualitätskontrolle ermitteln?
Wie lassen sich verbindliche Standards für die menschliche Sensorik festlegen,
wenn doch jeder Mitarbeiter Geruch und Geschmack unterschiedlich wahrnimmt?

Dafür entwickeln Prof. Dr. Guido Ritter und Prof. Dr. Holger Buxel vom Fachbereich
Oecotrophologie der Fachhochschule Münster sowie Dr. Thorsten Sander von der
Firma Inspect gemeinsam mit der Davert GmbH und 14 weiteren Projektpartnern
ein "Instrument zur Selbstüberpüfung der Riech- und Schmeckfähigkeiten von Mitarbeitern".

Das Land NRW und die EU fördern das ambitionierte Projekt, das noch bis zum Jahr 2011
läuft. Unter dem Projektnamen "Sensebase" wird ein mobiler Koffer entwickelt, der eine
Reihe standardisierter Sensoriktests enthält, die für den unmittelbaren, kosten- und
zeiteffizienten Einsatz am Arbeitsplatz konzipiert sind. Neben kurzen Testanleitungen
beinhaltet "Sensebase" eine Einführung in das Online-System zur Erfassung und
Weiterverarbeitung der Testergebnisse. Die Online Applikation liefert eine individuelle
Einordnung der sensorischen Leistungen im Vergleich zur definierten Benchmark. Als
Ergebnis erhält der Mitarbeiter eine Einschätzung der Notwendigkeit und Intensität des Schulungsbedarfes.

Die Projektpartner trafen sich am 22. Oktober an der Fachhochschule Münster zur
Kick Off-Veranstaltung, um die nächsten Arbeitsschritte festzulegen.

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