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Bio-Fertiggerichte sind einfach schnell & gut

Als Fertiggerichte bezeichnet man Hauptgerichte, die nur noch erwärmt werden müssen. Neben Mehrkomponentenmenüs, Suppen, Pizzen und Ähnlichem werden Teigwaren oder Trockenmischungen ebenfalls oft dazu gezählt. Überwogen anfangs pasteurisierte oder getrocknete Fertiggerichte, finden Verbraucher die fixen Mahlzeiten heute fast ebenso häufig im Kühl- oder Tiefkühlfach. Gerade im traditionellen Lebensmittelhandel, deren Kunden hochwertige und gesunde Convenience erwarten, bietet sich die Listung von nachhaltig erzeugten Bio-Fertiggerichten an. Berufstätige, Senioren, Singles oder Zwei-Personen-Haushalte werden da gern zugreifen.

Kühlpflichtige Bio-Fertiggerichte kommen denjenigen besonders entgegen, die großen Wert auf Frische legen und dafür gern kürzere Haltbarkeiten in Kauf nehmen. Komplette Menüs gibt es in diesem Bereich recht selten. Die Kurhessischen Fleischfabriken kff jedoch bieten schon lange eine große Auswahl an vegetarischen und nicht-vegetarischen Gerichten an, zum Beispiel die DLG-prämierten Tortellini in Sahnesauce oder Rhöner Kartoffel­gratin. Ergänzt durch die drei Neuheiten Vegetarische Maultaschen, Kalbsrücken mit Spätzle und Kasselerbraten mit Sauerkraut, umfasst das SB-Sortiment stolze 17 Produkte.

Das etablierte Fuldaer Unter-nehmen bereitet sie zu aus frischen Zutaten aus ökologischem Anbau;  beim Fleisch handelt es sich um Verbands-ware. Sofort unter Schutzatmosphäre verpackt, kommen sie ohne Konservierungsstoffe aus – einer der charakteristischen Bio-Vorteile. Kff ist sowohl im SEH / LEH als auch in der Gastronomie vertreten. Gelistet sind sie beispielsweise bei tegut,  Akzenta oder City Farming bzw. beim Großhandel. Das jährliche Wachstum von zehn bis 20 Prozent zeigt, dass die Fertiggerichte im In- und Ausland ankommen. Besonders gefragt seien dabei typische Eckartikel wie Currywurst, Spaghetti oder Frikadellen.

In der Kühlzone finden sich außerdem reine Fleischgerichte, bei denen die Konsumenten ihre Beilagen selber auswählen. Bühler aus Steinhausen in Baden-Württemberg beliefert neben dem Einzel- und Großhandel auch die Gastronomie und Kantinen. Unter dem Markenlabel ‚Allgäu Natur’ bieten sie Klassiker wie Schweine-, Rinder- und Putengulasch oder Rinderroulade an. Im Moment sei man zudem an der Entwicklung für Chili con Carne. Wie ihre Hähnchenkeule in Zwiebel-Thymiansauce oder Geflügelfrikadellen dürfte das Produkt nicht zuletzt auch das jüngere Klientel locken.

Bei Bühler hat das Fleisch Bioland- oder Naturland-Qualität. Die Herkunft schlägt sich zwangsläufig in den Kosten nieder: Für eine Zwei-Personenpackung bezahlen Verbraucher vier bis fünf Euro,  während vegetarische Fertiggerichte teilweise noch unter 2,50 Euro kosten.

Bei Rack & Rüther ist die Sorte Chili con Carne bereits auf dem Markt, ebenso eine Sauce Bolognese mit Rindfleisch. Der erfahrene Hersteller für hessische Wurstwaren betont, dass das verwendete Fleisch zu 100 Prozent aus deutscher Mast stammt. Bühler wie auch die meisten anderen Bio-Unternehmen setzen gleichfalls ausschließlich hochwertiges Bio-Fleisch bzw. Rohstoffe aus dem Umfeld ein. 

Die bisher genannten Produkte weisen eine Restlaufzeit von etwa drei Wochen auf. Tofutown.com gibt dagegen bei ihren vier gekühlten Viana-Menüs 60 Tage an. Die in der Vulkaneifel hergestellten, beilagenfreien Tofu-Rezepturen sollen verschiedene Geschmacksvorlieben ansprechen, wobei der Namenszusatz Veggie die rein pflanzliche Zusammensetzung betont. Beispielsweise kommen Paella mit  Vegetarischem Kebap Freunden des Spicy-Geschmacks entgegen, Gartengemüse Bolognese Liebhabern des milden Aromas.

Als Verpackung hat Tofutown.com moderne transparente Schalen mit aroma-schützender Peelfolie gwählt. Andere Hersteller, wie Bühler und kff, setzen auf tiefgezogene Hartschalen mit Kartonschuber. Praktischerweise können die Produkte in den Kunststoffschalen auch gleich erhitzt werden. Die Zuberei-tungsmöglichkeiten der Mit-bieter gleichen sich. Heutzutage ist die Erwärmung in der Mikrowelle auch im Bio-Bereich üblich,  alternativ weiterhin in der Pfanne oder im Backofen, bzw. im Wasserbad oder Kombidämpfer.

Äußerst ungewöhnlich präsentiert sich die Verpackung bei Rack & Rüther, und zwar in einem transparenten Schlauchbeutel. Da es sich um einen klassischen Darm handelt, bietet sich der Verkauf über die Wurstbedienungstheke besonders gut an. Der Handel kann dabei gleich vom Zusatzverkauf für die ebenfalls erhältlichen vegetarischen Suppen profitieren, etwa von Bauchfleisch oder Wiener Würstchen, die als Einlage in die Suppe gegeben werden können. Der SEH, Feinkostgeschäfte, Naturkostläden mit Bedienungstheken sowie Metzgereien gehören zu den Abnehmern, die der Hersteller direkt beliefert.

Suppen-Tradition in frischer Blüte

Mit Suppen für das Kühlregal reagiert Rack & Rüther auf den Trend aus England nach frischer Convenience (s. bioPress-Ausgabe 58). Das Sortiment wurde gemeinsam mit dem bekannten Bio-Caterer Dr. Harald Hoppe entwickelt. Herausgekommen sind vier Klassiker aus der traditionellen Küche, die raffiniert verfeinert wurden. Mit dabei zum Beispiel Minestrone mit Reisnudeln oder Kürbissuppe mit Paprika,  die dem Werbeslogan ‚wie hausgemacht’ entsprechen sollen. Frisches Gemüse sowie Fleisch bilden die Basis. Und anstatt von Allergenen wie Sellerie, Senf, Gluten und Glutamat sorgen Kräuter, Meersalz, pflanzliche Fette und kaltgepresste Ölen für das Aroma. Weitere Sorten seien in der Entwicklung.

Während Rack & Rüther bei der Schlauchverpackung bleibt, füllt die Rose Biomanufaktur ihre neuen Suppen wie auch Roggenkamp Organics oder Fields of Flavour in Großbechern ab. Die vier Sorten in Demeter-Qualität behalten durch die Herstellung nach dem Cook&Chill-Verfahren ihr feines Aroma und weisen ein etwas längeres MHD von 28  Tagen auf.  Alternative Verwendungs-zwecke geben zusätzliche Kaufimpulse.  So weist die Biomanufaktur zum Beispiel darauf hin,  dass man ihre Suppen auch als Soße für ein Hauptgericht verwenden kann, wenn man sie mit Nudeln oder Reis zubereitet.

Die Hersteller von Bio-Fertigprodukten schlagen nicht nur geeignete Beilagen vor, sondern haben diese auch zugleich im Sortiment, so wie unter anderem Bühler. Der Handel fordert Zuverlässigkeit, schnelle Handlungsfähigkeit und Qualität,  heißt es bei ihnen.  Vermehrt stelle sich die Anforderung nach fachlich kompetenten Ansprechpartnern, die sowohl produktspezifische  Anfragen als auch Anfragen zu Richtlinien von Ökoverbänden und dergleichen beantworten können. Entsprechend ist man vorbereitet.

Neben den klassischen Marketing-Maßnahmen wie saisonnahe Angebotsgestaltung, Fachartikeln, Flyern usw. bieten viele Hersteller auch Verkostungen in den Märkten an. Außerdem werden teilweise Schulungen des Personals durchgeführt, was zum Beispiel Rack & Rüther macht.

Die Kurhessischen Fleischwarenfabriken gehen ebenfalls kompetent auf Wünsche ihrer Handelspartner ein. Um den Bekanntheitsgrad ihrer Fertiggerichte zu fördern, haben sie unter anderem eine nette Wortspielerei als Bezeichnung gewählt: Abge-kürzt steht die Marke ‚köstlich, fertig, frisch’ zugleich für die Firmenbezeichnung kff. Frische Suppen anzubieten, würde für kff nach eigenen Angaben nur einen kleinen Schritt bedeuten.

Anstelle von diesen haben sie allerdings sechs Suppen in klaren Glaskonserven neu auf den Markt gebracht, die eine Restlaufzeit von zwölf Monaten haben. Mit dabei sind wiederum Klassiker wie die weltweit beliebte Hühner- und Gemüsesuppe, unter anderem begleitet von heimischer Rhöner Kartoffelsuppe mit Schmand. Kurz vor der Einlistung stehen zum Beispiel trendige Karottensuppe mit Ingwer, Chili Con Carne oder Schweinegulasch.

Als feine Basis für würzige Gemüse- oder Getreidegerichte, herzhafte Gemüsesuppen, Eintöpfe und Soßen bietet sich der rinatura Gemüse-Fond an. Der Fond mit frischen Zutaten zählt zwar eher zu den Halb-Fertiggerichten, ist jedoch äußerst praktisch. Schließlich nimmt er Konsumenten den Löwen-anteil an Arbeit ab, die die zeitaufwendige Herstellung erfordern würde.

Positive Wandlung beim Dosen-Image

Im Regal bei den Trockenprodukten erwarten die Verbraucher unkomplizierte Fertiggerichte unter anderem auch von Naba oder den Fachhandelsmarken Bruno Fischer und Ökoland. Erstere bieten dem LEH unter ihrer Marke Reichenhof  beliebte Eintopfgerichte an. Sechs Gerichte, unter anderem Gemüsetopf, Minestrone und Kartoffeltopf, sind vegetarisch. Zu den vier fleischhaltigen Sorten gehören etwa Sauerkrauttopf mit Kassler und Zigeunertopf, welche bereits die DLG-Prämierung in Gold erlangt haben. Abgefüllt zu 400 oder 560 Gramm, lassen sich die Weißblechdosen durch den immer häufiger zu findenden Ringpullverschluss leicht öffnen.

Naba vertreibt einerseits Produkte im Fachhandel und produziert andererseits Private Label Fertiggerichte für Großhändler sowie Herstellerfirmen. Rein vegetarische Eintöpfe gibt es wiederum bei Bruno Fischer. Die Rezepturen bieten für jeden Geschmack etwas, von Grüne-Bohnen-Eintopf bis zu Mexikanischem Bohneneintopf. Als siebtes Produkt hat das Unternehmen zuletzt Ravioli auf den Markt gebracht, angeboten in größeren 580 ml-Konserven. 
Rein vegetarisch kommen auch die vier feinen Suppen in der 360 ml-Dose von Bitamo daher: Kartoffel-, Erbsen-, Möhren- und Tomatencreme. Die Marke  steht für einen Preis ab knapp zwei Euro im Regal. Auch bei Rinatura ist für Convenience gesorgt: Die Tomaten-Rahm-Suppe ist fein mit Kräutern und Gewürzen abgeschmeckt und muss nur noch erhitzt werden.

Die etablierten Suppen von den Fleischwerken Zimmermann sind im SEH und LEH sowie beim Großhandel gelistet, den Discount versorgen sie mit Eigenmarken. Die typischen Erfolgssuppen – Gulaschsuppe ist ihre verkaufsstärkste Sorte – werden von regionaltypischer Maultaschensuppe begleitet und zu durchaus akzeptablen Preisen an Endverbraucher abgegeben.

Zimmerman gehört zu den wenigen Herstellern, deren Bio-Fertiggerichte einen geringen Fettgehalt als Zusatznutzen aufweisen. Unterstützt wird das durch den Namen ‚Biolance’. Um Qualität, Genuss und Bio-Qualität zu betonen, wurde außerdem ein frisches Etikettendesign in frischen Farben und Nährwerttabelle erarbeitet, das für einen hohen Wiedererkennungswert sorgt.  Aktuell stehen die Fleischwerke kurz vor der Markteinführung von drei Rindfleischprodukten in Konserven für die schnelle Bio-Küche: Fleischklößchen in mediterraner Tomatensoße, klassisches Geschnetzeltes in Champignon-Soße sowie Hackbraten in Bratensoße. Mögliche Beilagen wie Spätzle oder Gnocchi bieten auch sie im Kühlregal an.

Für die Kühltasche im Einkaufsbeutel

Der TK-Bereich kombiniert Frische und Nährwertschonung mit Haltbarkeit und ganzjähriger Verfügbarkeit. So führt zum Beispiel Ökoland nicht nur Suppen- und Eintopf-Konserven, sondern auch tiefgekühlte Fertiggerichte. Dazu gehören etwa Bami Goreng mit Hühnchen, Cous-Cous-Pfanne und Ravioli mit Spinat-Ricottamischung. Das Unternehmen, das die Marken Ökoland und Ökoländer vermarktet, hat in diesem Jahr ihr Engagement für den Klimaschutz bewiesen und sich nach Stop Climate Change Standards als klimaneutrales Unternehmen zertifizieren lassen.

Gefrostete Bio-Fertigprodukte sind von diversen Unternehmen zu beziehen, wovon nicht zuletzt auch der Handel mit Eigenmarken profitiert. Kaum mehr als Fertigprodukt angesehen, lassen sich hier auch Pizza, Flammkuchen und Co. nennen, unter anderem von Wagner  oder Biopolar. DoBio aus Belgien hat neben Pizza auch Griechische Moussaka oder Lasagne im Portefolio. Bereits zehn verschiedene Pizzen vertreibt Demeter Felderzeugnisse unter ihrer eigenen Marke Natural Cool. Die neueste Variante mit pikanter Tofu-Wurst und Gemüse zeichnet sich dadurch aus, dass sie sogar vegan ist. Alle Pizzen werden  handwerklich herstellt und kommen in nur zehn Minuten fertig aus dem Ofen.
Über Demeter Felderzeugnisse kann der Handel außerdem Pasta-Gerichte, Kartoffeltaschen, Rösti und anderes bekommen.

Als Generalimporteur haben sie auch die vegane Tiefkühlkost von Bio Tiefkühlkost Ackerl aus Österreich gelistet. Die kreativen Snacks, zum Beispiel Kürbis-Dinkelburger, Spinat Käseburger oder Tofu-Champignonburger, sind leicht und schnell zuzubereiten. Ergänzt mit etwas Salat können sie durchaus eine komplette Mahlzeit ersetzen. Das Gleiche gilt für die Produkte von Bio-Frost Gourmet, die Geflügel-Snacks, Frikadellen und Gemüse-Röstlinge im Programm haben.

Trockenfertig­produkte: Leichtgewichte voller Geschmack

Tofuprodukte (Tofu und mehr – ehemals Albert´s Tofuhaus, Lord of Tofu, Provamel u.a.) gehören ebenso zu den Bio-Domänen wie Burger, Bratlinge und Falafel. Viele Pioniere der Branche punkten hier mit hochwertigen aromatischen Fertigmischungen, seien es Allos, Bauckhof, Bohlsener Mühle oder Sobo. Erfolg versprechend sind zudem Trockenfertigprodukte mit Reis, Getreide und Gemüse. Die far-benfrohen ‚Risonnos’ von Sonnentor basieren zum Beispiel auf dem Urgetreide Einkorn und sind mit Gewürzblütenmischungen verfeinert. Fix und fertig vorbereitet, müssen sie nur 25 Minuten in Wasser köcheln. Jede Sorte hat einen ausgefallenen Namen und eine besondere Note, so schmeckt der Sonnenkuss süßlich-asiatisch.

Die Bratlingsmischungen für vegetarische Pfannengerichte von Rinatura müssen ebenfalls nur noch mit Wasser angerührt und  in der Pfanne gebraten werden.
Sechs Sorten sorgen für reichlich Abwechslung, von Lauch-Schnitzel über Dinkel-Kräuter- oder Buchweizen-Karotten- bis zu Falafel-Bratmix.
Auch Davert hat jetzt vier innovative Pfannengerichte auf den Markt gebracht, wobei die  verwendeten Gewürze von Lebensbaum geliefert werden. Unter dem Titel ‚Spezialitäten aus aller Welt’ bringt die Linie orientalische, mediterrane, indische und Landhaus-Küche auf den Tisch. Die Garten-Pfanne enthält beispielsweise Zart-Dinkel, der in seiner ernährungsphysiologischen Wertigkeit frischem Gemüse nur wenig nach-steht.

Dank der speziellen Rezeptur sind die Gerichte ohne Einweichen in nur 15 bis 30 Minuten fertig. Zur Zubereitung muss man sie in Butter oder Olivenöl andünsten und etwas Wasser dazu geben. Zwar vertreibt das Unternehmen mit der Marke Davita auch einen Teil des Sortiments im bio-affinen konventionellen Handel, die Pfannengerichte jedoch noch nicht.

Kulinarisches aus den Regionen Asiens wird von Verbrauchern geschätzt. Das hat unter anderem Organic Asia angeregt, Instant Nudelsuppen auf den Markt zu bringen. Die Tütensuppen im attraktiv gestalteten schwarzen Beutel sollen die kulinarisch interessanteste Regionen Chinas, Indiens und Thailands abbilden. Das Startsortiment auf Misobasis mit Gemüse beruht auf Rezepturen aus der Provinz Sezhuan.

Asiatisches findet sich außerdem bei Natur Compagnie aus dem Hause Hügli, die mit ihren 18 aromatischen Tütensuppen in den meisten Bioläden einen Stammplatz haben. Neben den relativ neuen Asia-Produkten sowie Bechergerichten bieten sie jetzt zwei Pasta-Fertiggerichte im ansprechenden 125-Gramm-Standbeutel an.

Saphir bietet nicht nur eben-falls Tütensuppen an, sondern auch vier mediterrane Spaghetti-Varianten: Napoli, Arrabiata, Spaghetti mit Pesto Rosso und mit Basilikum Pesto. Die im klassischen Stil aufgemachten Fertiggerichte reichen für zwei bis drei Portionen. Für den Vertrieb ist bioVLog verantwortlich.

Gut zu wissen

Durch häufigeren Einsatz von konventionellen Fertiggerichten steigt die Aufnahme von Lebensmittelzusatzstoffen wie Emulgatoren, Antioxidationsmitteln und Geschmacksverstärkern sowie Kochsalz. Nicht so die Bio-Pendants, die weitestgehend naturbelassen sind.  Trotzdem sind sich die Anbieter von Bio-Fertiggerichten bewusst, dass dieser Bereich hierzulande noch in den Kinderschuhen steckt. Doch rechnen sie in den kommenden Jahren mit einer steigenden Nachfrage und Marktanteil.

Um den Prozess zu beschleu-nigen, bietet sich eine weitere Vermarktungsidee von der Rose Biomanufaktur an: Läden mit angegliederter Gastrozone könnten die frischen Suppen zum einen im Kühlregal verkaufen und zum anderen im Bistro. Gerade dort ließen sich unter anderem junge, berufstätige Büromenschen gut erreichen.

Zu den Anbietern gehört auch BioMenü aus Österreich, welche Bio-Märkte, Bistros, Backshops, Gastronomie und Großverbraucher in Deutschland und Österreich versorgen. Die haus- und handgemachten TK-Premiumgerichte in portionsgerechten, biologisch abbaubaren Verpackungen bringen reizvolle Abwechslung für das take-away-Geschäft.  Thunfisch-Lasagne, Maisgrießauflauf mit Tomaten oder Gemüsestrudel klingen doch verlockend?

Bettina Pabel


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