In Biomärkten zählen Frische und Qualität
Umfrage der Kölner POS-Spezialisten Die Gefährten
Köln, April 2009. In Zeiten der aktuellen Krise wird gespart wo es geht. Geiz ist geil zählt jedoch nicht für jedermann.
- Der Preis spielt bei Bio-Fans keine Rolle
- Ein Großteil der befragten Kunden kauft nur bestimmte Produkte in Bioqualität
Für Kunden von Biomärkten stehen Qualität und Frische der Produkte an erster Stelle und sind entscheidend für die Wahl der Einkaufsstätte (53 Prozent). Außerdem spielen die Lage (40 Prozent), Sortiment (21 Prozent) und das Ambiente (20 Prozent) eine wichtige Rolle für die Liebhaber von Bioprodukten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Kölner POS-Agentur Die Gefährten in Kooperation mit dem Fachmagazin acquisa.
Die Befragung zeigt jedoch, dass nur Wenige überzeugte Bio-Käufer sind (12 Prozent). Der Großteil der Kunden (46 Prozent) kommt nur für bestimmte Produkte in den Biomarkt und erledigt die restlichen Einkäufe im gewohnten Lebensmitteleinzelhandel. Weitere 38 Prozent machen es genau anders herum und kaufen zwar generell Bioprodukte ein, greifen jedoch trotzdem hin und wieder auf normale Supermärkte zurück.
Auffällig ist, dass der doch deutlich höhere Preis von Bioware laut den Verbrauchern nicht von Bedeutung ist. Erstaunlicher Weise sagen gut zwei Drittel bezüglich des Bio-Aufschlags: „Mir macht das nichts aus“. Und auch das übrige Drittel lässt sich von den Preisen nicht abschrecken, sondern schränkt sich dafür lieber in anderen Bereichen ein. Weiterhin zeigen 81 Prozent echte Markentreue und werden auch im Bezug auf Eigenmarken nicht zum Pfennigfuchser. Nur 19 Prozent geben an, auch die Hausmarke des Biomarktes in den Einkaufswagen gelegt zu haben. Hier war der entscheidende Faktor wiederum der Preis oder ein spezielles Angebot.
So lassen die Kunden sich auch von Werbemitteln nicht in ihrer Kaufabsicht oder Markenentscheidung beeinflussen. Trotzdem wurden diese erfreulicher Weise von knapp der Hälfte der Bio-Kunden registriert - insbesondere Auffsteller/Displays (40 Prozent), Promotions/Verkostungen (43 Prozent) und Sonderplatzierungen (55 Prozent) machten in den Filialen auf sich aufmerksam. Darüber hinaus haben sich einige Kunden bereits im Voraus über Produkte und Märkte informiert (28 Prozent). Zeitungsbeilagen erfüllen hier noch immer einen guten Zweck und informierten ganze 75 Prozent über Produkte und Märkte. Doch auch das Internet ist mal wieder auf dem Vormarsch und diente für 55 Prozent als Informationsquelle.
Mit den Ergebnissen der Konsumentenbefragung vor Biomärkten präsentieren Die Gefährten in Kooperation mit dem Fachmagazin acquisa eine Umfrage, die den Status Quo am Point of Sale abbildet. Die Kölner Agentur hat dazu knapp 400 Kunden von Basic, Vierlinden Biosupermarkt, Superbiomarkt und Reformhaus in Köln nach ihren Erfahrungen befragt.







