Bio-Milch verdient stabilen Preis
Treffen der Biomilch-Wertschöpfungskette in Kassel
15 Repräsentanten der ökologischen Landwirtschaft, der Bio-Molkereien und des Naturkosthandels analysierten die aktuelle Marktsituation und stimmten bei einem Treffen in Kassel darin überein, dass der Auszahlungspreis für Bio-Milch sich unabhängig vom Auszahlungspreis für konventionelle Milch behaupten wird und die Leistung aller Marktteilnehmer angemessen widerspiegelt. Dieser Preis könne auch langfristig die ökologische Produktion sichern und sei gleichermaßen fair für Bio-Molkereien, den Naturkosthandel und die Kunden.
Die Vertreter der Bio-Landwirte von Bioland, Demeter und Naturland äußerten sich bei dem Treffen in Kassel zufrieden über den aktuellen Auszahlungspreis von 50 Cent pro Liter Bio-Milch. „Unser nächstes Ziel muss es sein, den Preis für Bio-Milch auch mittelfristig stabil zu halten und von den Spekulationen im konventionellen Markt abzukoppeln“, so Hermann Heldberg, Vorstandsvorsitzender des BNN Herstellung und Handel, der zu dem Treffen geladen hatte.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine wesentliche Stärke des Naturkostmarktes die Kommunikation aller Vertreter der Wertschöpfungskette sei. Bio-Milchbauern, Molkereivertreter und Naturkosthandel wollen sich einem fairen Wettbewerb stellen und die Kommunikation intensivieren.
An dem Treffen haben Vertreter folgender Unternehmen und Verbände teilgenommen: Berchtesgadener Land, Gläserne Meierei, Ökologische Molkereien Allgäu (ÖMA), Söbbeke, Scheitz, Schrozberg und Upländer Bauernmolkerei; die Verbände Bioland, Demeter und Naturland; die Handelsverbände BNN Einzelhandel e.V. und BNN Herstellung und Handel e.V.; die Naturkostgroßhandelsunternehmen dennree, Naturkost Elkershausen und Terra Naturkost.







