basic und Schwarz trennen sich
Münchener Bio-Filialist reagiert auf Proteste mit Kurskorrektur
Nach intensiven Verhandlungen kamen die basic AG und die Schwarz-Gruppe überein, dass sich Schwarz aus dem Aktionärskreis von basic wieder zurückzieht. Dies geschieht, nachdem der bisherige Finanzvorstand Johann Priemeier, vom Aufsichtsrat am Montag abberufen worden war. Dieser Schritt war aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens notwendig geworden.
Basic und Schwarz sind übereingekommen, dass sich Schwarz zum Wohle des Unternehmens von seinen im Juli 2007 übernommenen Anteilen an basic wieder trennt. Der Schritt kam nach der Entlassung von Finanzvorstand Priemeier, der das Engagement von Schwarz unterstützt hatte, nicht überraschend.
Die psychologische Wirkung des Einstiegs des Discounters aus Neckarsulm auf Kunden und Lieferanten waren von basic unterschätzt worden. Der Münchner Bio-Filialist nimmt nun nach massiver Kritik durch die Bio-Szene eine Kurskorrektur in seiner Strategie vor.
Ein moderates nicht auf Verdrängung ausgerichtetes Wachstum und Kooperation in der Branche sollen wiederum wichtige Größen im Leitbild des Unternehmens werden. Die einstmals genannte Zahl der Neueröffnungen von 25 bis 50 Filialen wird nicht umgesetzt, sondern ein gesundes Wachstum von fünf bis zehn Filialen wird angestrebt, wie basic mitteilt.
„Aufsichtsrat und Geschäftsleitung werden nun im Sinne der Gründer die ursprüngliche Philosophie von basic mit Unterstützung all seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder in unser Unternehmen einfließen lassen. Dieser Schritt führt das Unternehmen wieder auf eine klar strukturierte Linie und wir freuen uns, wenn die Beziehung mit unseren Kundinnen und Kunden sowie Lieferanten in die ursprüngliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mündet“, heißt es in einer Erklärung des Münchener Unternehmens.







