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Mit Töpfchen und Köpfchen

Klaus Umbach bahnte sich seinen Weg ins eigene Bio-Paradies

Mit Töpfchen und Köpfchen

So mancher versuchte sich an Topfpflanzen in Bio-Qualität und scheiterte. Auch Klaus Umbach stand immer wieder vor Herausforderungen. Doch jetzt beginnt er mit seiner Gärtnerei die Früchte seiner Arbeit zu ernten.

Allenfalls ein angejahrtes Holzfass bezeugt im ersten der vielen Gewächshäuser, dass man in einer Bio-Gärtnerei steht. Es dient dazu, Versuche nach anthroposophischen Leitlinien durchzuführen, und wirkt fast rührend altmodisch. Gleichwohl steht es einträchtig neben der Computerschalttafel, die die Bewässerung steuert. Auch die übrige Infrastruktur gleicht eher einer hochtechnisierten Intensivstation, wie Klaus Umbach selbst sagt. Denn er weiß: Bereits ein zweistündiger Stromausfall führt unwiderruflich zur Katastrophe. Daher kann er praktisch alle Vorgänge auf seinem Smartphone überprüfen, das ihn auch bei Notfällen warnt.

Pionierpflanze Goji

Als Klaus Umbach 1997 die Gärtnerei von seinem Vater übernahm, arbeitete er nach konventionellen Anbaumethoden. Nachdem er Aufwand und Verdienst durchgerechnet hatte, verzichtete er auf den bisherigen Gemüseverkauf. Ebenso erschienen ihm Schnittblumen wenig lukrativ, da sie billiger aus Chile oder Kenia kommen. Also spezialisierte er sich auf Topflanzen. Saisonware wie Tomaten- oder Gurkensetzlinge reichen in den drei Monaten Pflanzzeit nicht aus, um einem Betrieb das Überleben zu sichern, daher kamen schon damals Zierpflanzen wie Primeln oder Pelargonien hinzu.

Der Wechsel zu Bio kam mit der Goji-Pflanze. Mit ihrer wuchernden Wildform hat die kultivierte Heilpflanze nur den Namen gemein. Vor zehn Jahren begann Umbach mit den Beeren und – als Überzeugungstäter – mit Bio. Sichtlich begeistert erzählte er der Redaktion von bioPress von den gesundheitlichen Vorzügen. Manchmal brauche es persönliche Betroffenheit – etwa eine Allergie – damit Menschen eine andere Richtung einschlügen. „Und die beginnt mit der Ernährung”, wie Umbach sagt. Damit entspricht er einem Trend, der weit über Super-Food hinaus die Konsumenten bewegt.

Auch wenn die Goji-Beeren heute für den Umsatz zweitrangig  sind, entwickelte sich ein Domino-Effekt und Umbach stellte bis 2014 alles auf Bio um. Da „wir machen, wovon wir überzeugt sind“, gab er sich nicht mit der EU-Öko-Verordnung zufrieden, sondern folgte den Richtlinien von Bioland. Die allein garantierten ihm freilich keinen Erfolg. Die dafür notwendige Praxis erarbeitete sich Umbach, indem er aus seinen Erfolgen und Misserfolgen lernte.

Die ersten Stecklinge kamen aus Afrika aus konventionellem Anbau, was gemäß Bioland-Richtlinien erlaubt ist. Mittlerweile hat Umbach nicht nur eigene Zuchtpflanzen, sondern sucht auch aktiv nach neuen. Zuletzt wurde er in Marokko fündig, wo er eine angenehm süße Variante fand.
Den Beerenverkauf organisierte Umbach auf zwei Wegen: direkt über den Hofladen und über einen Edeka-Kaufmann in der Nachbarschaft. Ob süß, sauer oder eher bittere Geschmäcker – der Kaufman nahm ihm einige hundert Kilogramm frische und getrocknete Beeren während der Erntezeit von Juli bis Oktober ab und zudem die Pflanzen im Topf.

Magere und fette Jahre

Die Bio-Umstellung war keineswegs ein finanzieller Selbstläufer, sondern brachte immer wieder Krisen mit sich. Als Umbach 2014 die Bioland-Anerkennung für den gesamten Betrieb erhielt, wollte kaum jemand Bio-Zimmerpflanzen. Umbach erinnerte sich, wie er vor zwei Jahren in Holland war. Dort erzählte ihm ein Großgärtner, dass er vor einem Jahr aufgegeben habe, nachdem er sich 14 Jahre lang eine blutige Nase geholt hatte.
Doch über die Jahre hinweg stabilisierten sich die erfolgreicheren Phasen und momentan brummt das Geschäft.

Mittlerweile hat Umbach neun feste Mitarbeiter angestellt, dazu kommen noch zirka 40 weitere Mitarbeiter, etwa Verkäufer, Packer und Saisonarbeiter. Typisch für den Betrieb ist, dass sie aus den unterschiedlichsten Berufen kommen. Neben vier klassischen Gärtnermeistern sind es beispielsweise zwei Chemikerinnen, eine Event-Managerin und eine Bäckereifachverkäuferin.

In Zahlen stellt sich der Betrieb wie folgt dar: Er umfasst 3,5 Hektar, wovon zirka ein Hektar Freilandanbau, ein Hektar unter Glas oder Folie und ein Hektar reine Goji-Beeren ausmachen. Seine Gärtnerei verlassen zirka eine Million Töpfe pro Jahr, davon sind 350.000 mit Gemüsepflanzen bestückt. Insgesamt schätzt Umbach seinen gegenwärtigen Warenbestand auf über eine halbe Million Euro. Im Gesamtbetrieb macht er etwa 1,5 Millionen Euro Umsatz pro Jahr, wobei der Löwenanteil unter Glas beziehungsweise Folie erzeugt wird. Dies ergibt deutlich über hundert Euro pro Quadratmeter. Als verlässliche Vertriebspartner nannte Klaus Umbach den konventionellen Pflanzen-Kölle und den Biogroßhändler Weiling.

Mittlerweile wurzeln Umbachs Pflanzen nicht nur in Schrebergärten. In der Pandemie entdeckten viele Menschen, was neben einigen Blumen und Kräutern noch auf dem Balkon möglich ist. Hinter den Modewörtern ‚Urban Gardening‘ und ‚Vertical Gardening‘ erkennen sie die Chance, dort erstens für ein gesundes Mikroklima zu sorgen und zweitens gesunde Lebensmittel zu ziehen. Dementsprechend erzählte Umbach von seinem Traum, dass die Verbraucher auf Balkonen die Zier-, Gemüse- und Heilpflanzen mischen.

Gut verwurzelt

Alles beginnt mit dem Boden, weiß Klaus Umbach. Auch wenn es nach einer schlichten Weisheit klingt, geht sie in die Tiefe. Vor rund zwölf Jahren stellte er fest, dass seine Pflanzen ungenügend verwurzelt waren. Eine Beraterin wies ihn darauf hin, dass es an den Mikroorganismen im Boden lag. Es folgte eine lange Lehrzeit, um Lösungen zu finden, die sowohl biologischen als auch ökonomischen Ansprüchen genügten. Als grobe Einteilung musste Umbach drei Felder neu beackern: Pflanzenerde, Bewässerung und Düngung.

Als eine der ersten Maßnahmen schaltete Umbach den UV-Filter aus und verabschiedete sich damit von der herkömmlichen Methode, um Gießwasser zu entkeimen. Stattdessen setzt er nun auf eine gesunde Bodenzusammensetzung. Die garantiert ihm unter anderem ein EM-Konzentrat, das Effektive Mikroorganismen enthält und fördert. Der Tank, in dem sie angesetzt wird, steht ebenfalls unweit des erwähnten Holzfässchens. Die Mixtur darin wird zirka neun Tage bei einer Temperatur von 36 Grad in aerober Umgebung angesetzt. Umbach verwendet sie unter anderem, um die Pflanztische abzugießen, was für die neuen Keimlinge ein positives Milieu schafft.

Neben dem Tank mit EM-Konzentrat steht ein weiterer mit Kompost-Tee. Dieser stärkt die Pflanzen ‚nur‘ und ist damit anders als reine Pflanzenschutzmittel genehmigungsfrei. Seine Zusammensetzung ist nach Ansicht von Klaus Umbach wissenschaftlich nicht fassbar, umso entspannter gibt er die Zusammensetzung preis: Um die erforderlichen Hefe-Kulturen hinzuzufügen, kippt er beispielsweise Hefeweizenbier hinein. Dazu kommen unter anderem Melasse, Wurmkompost, Gesteinsmehl und ein Schluck Sonnenblumenöl, um ein Aufschäumen zu verhindern. Die Feinabstimmung erledigen homöopathische Mittel nach Gespür und Bedarf. Das Ergebnis gibt Umbach in einer vierprozentigen Mischung nach dem Topfen hinzu.

Allerdings ist es unmöglich, die benötigten Mengen nach anthroposophischen Vorgaben selbst per Hand zu rühren. Hier geht Umbach pragmatisch vor, oder wie er es formuliert: „Die Bedürfnisse der Pflanze stehen im Mittelpunkt, erst dann beginnt die Ideologie.“ Nach Versuchen mit einem Gerät für 12.000 Euro, dann mit einem für 8.000 Euro, brachte ein nach eigenen Vorgaben gebautes Gerät für 3.500 Euro die erwünschte Wirkung. Ein Problem bleibt allerdings noch immer: Die Bewässerungstechnik ist nicht auf die in der Mixtur enthaltenen Schwebstoffe eingerichtet. Es kommt daher immer wieder vor, dass die Ventile verstopfen.

Das Substrat, auf dem die Pflanzen wachsen, muss nach Bioland-Kriterien gewachsener Boden sein. Das gilt zumindest etwa für Paprikagemüse, während Umbachs Topfpflanzen einen Sonderstatus genießen. Sie dürfen in eine spezielle Pflanzerde. Diese liefert ihm Fruhstorfer Erden nach seiner vorgegebenen Rezeptur.

Umbach macht auch aus ihr kein Geheimnis, denn ohne das Wissen um die richtige Bewässerung und Düngung können andere wenig damit anfangen. Ein Bestandteil ist Schafwolle, auf die Umbach durch einen glücklichen Zufall kam. In seinem dritten Jahr des Bio-Anbaus traf er auf einer Messe einen Schäfer. Der bot Wolle an, die ein guter Stickstofflieferant ist. Er fragte den Mann, ob er statt Kilogramm auch Tonnen liefern könne. Dieser antwortete beglückt, dass er seit Jahren auf jemanden warte, der ihn das fragen würde – das Geschäft stand. Dass für die Pflanzerde sieben Kilogramm Wolle pro Kubikmeter optimal sind, musste Umbach wie vieles andere selbst herausfinden.

Ein weiterer Bestandteil ist Torf, wegen des Verschwindens der Hochmoore eine umstrittene Komponente. Aber Umbach zufolge ist sie wesentlich als Wasserpuffer, damit das Gießwasser nicht sofort herausfließt und die Erde auswäscht. „Ein sinnvoller Torfabbau ist möglich“, ergänzt er. Das Substrat ergänzen Holz- und Kokosfaser, Grüngut- und Rindenkompost sowie Tonerde. Alles wird nach dem Topfen immer mit Kompost-Tee angegossen.
Nicht alles, was in seiner Gärtnerei zum Einsatz kommt, stellt Umbach selbst her. Beispielsweise verwendet er käufliche Zutaten wie den organisch-mineralischen Flüssigdünger Bio NPK von PHYTOsolution. „Bio ist individuell, das geht nicht nach Schema F“, sagt Klaus Umbach.

Alles im Fluss

Solche Gewächshäuser, wie Umbach sie aufgebaut hat, gibt es seiner Meinung nach nur höchstens zehn in Deutschland. Die riesigen Flächen werden vorrangig von drei Systemen bewässert. Als geschlossenes System wird nichts verschwendet, ablaufendes Wasser wird über Kanäle wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Doch auch wenn fast alles computergesteuert abläuft, bemerkte Klaus Umbach bei der Sonderführung für bioPress jede Pflanze, die nach einer zusätzlichen Wassergabe verlangte.
- Die Tröpfchenbewässerung, die von oben die Töpfe befeuchtet, ist in Gärtnereien weit verbreitet.
- Ein so genanntes Ebbe- und Flutsystem beruht auf tiefen, flachen und kleinen Kanälen, die sich auf den Tischen verzweigen.
- Ein exakt konstruiertes Fließsystem wurde anhand eigener Versuche eingerichtet. Es besitzt ein Gefälle von 1,5 Prozent, das erstens die effektivste Fließgeschwindigkeit erzeugt. Zweitens fällt es sanft genug ab, damit sich die Rollcontainer, die überall eingesetzt werden, nicht selbstständig machen.
Zu diesen drei Systemen kommt ein Sprenkler, der aber nicht für jede Pflanze geeignet ist. Erstens muss sie den künstlichen Regen mögen. Zweitens sind Zierpflanzen ausgenommen, die keine unschön wirkenden Kalkflecken auf den Blättern aufweisen dürfen. Manche Kunden interpretieren sie sogar als heimliches chemisches Spritzen, was die Ware schwerer verkäuflich macht.

Ökologische Grenzen

Gewächshäuser müssen beheizt werden, was sie von mehr oder weniger ökologischer Stromerzeugung abhängig macht. Klaus Umbach geht das Problem mit maximaler Energieausnutzung an. Die Wärme verteilen Rohre, die sich unter den Pflanzentischen befinden. Insgesamt fünf Trennschichten helfen, die aufsteigende Warmluft optimal auszunutzen. Beginnend mit den Tischplatten besteht die zweite Schicht aus so genannten Tischschürzen, die sie abfangen, unten halten und verteilen. Auf den Glasflächen des Gewächshauses als dritte Schicht ist zusätzlich eine luftgepolsterte Außenfolie aufgebracht. Abschließend schützen Energiesparschirme aus Aluminium- und Folienstreifen vor nächtlicher Kühle.

Neben der Energiezufuhr legt auch die Abschirmung offen, dass selbst das beste ökologische Konzept seine Grenzen hat. Die riesigen Folien lassen sich nicht durch kompostierbare Alternativen ersetzen. Als einzige Möglichkeit bleibt, sie möglichst lang zu verwenden. Zumindest diese Möglichkeit nutzt Umbach, auch wenn sie das Risiko erhöht, dass reißende Folien eine Treibhaus-Klimakatastrophe hervorrufen.

Ähnlich problematisch sind die Plastiktöpfe. Trotz zahlreicher Versuche mit Materialien aus Maisstärke, Leder-, Hanf- oder Sonnenblumenbasis erwies sich das Plastik bisher als einzige sinnvolle Lösung. Den ökologischen Fußabdruck kann Umbach wenigstens mit zwei Maßnahmen verkleinern: Die Töpfe sind zu hundert Prozent aus recyceltem Plastik, zudem nimmt er alle Töpfe zurück, die mit seinem Logo gekennzeichnet sind.

Eine letzte kritische Station ist der Pflanzenversand. Er gehört neben dem Verkauf im Handel und Hofladen zu den vielseitigen Geschäftsfeldern der Gärtnerei. Auch wenn sich dafür stattliche 30.000 Kartons (plus Inlays) im Lager stapeln, so achtet Klaus Umbach trotzdem auf Details. Das Verpackungsmaterial besteht aus Graspapier, die Klebebänder sind ebenfalls auf Papierbasis und als Füllmaterial dient Stroh.

Organisch angeordnet

Wer den heimeligen Hofladen besucht, ahnt wenig von der logistischen Meisterleistung, die in den Gewächshäusern dahinter beginnt. Erst beim Blick hinter die Kulissen erschloss sich der Redaktion von bioPress, was hinter den Zahlen und Fakten der Gärtnerei Umbach steht.
Jede Pflanze stellt andere Ansprüche, die sich zudem je nach Wachstumsphase ändern. Das mengenmäßig größte Beispiel hierfür sind die 180.000 Tomatenpflanzen, die sich zudem in 30 Sorten unterteilen. Je nach Wuchshöhe mögen sie mehr oder weniger Sonne oder müssen am Ende mittels Frischluft abgehärtet werden.

Dagegen mögen es Begonien durchgängig schattiger. Bei der Besichtigung kam die Redaktion zudem an Hängebegonien vorbei, die alleine schon wegen ihrer Wuchsrichtung gesondert kultiviert werden müssen. Ein weiteres Gewächshaus beherbergte zahllose Basilikum-Pflanzen, von denen der Händler ‚Pflanzen-Kölle‘ mal eben 10.000 Stück abnimmt.
Pelargonien (landläufig mit dem Familiennamen Geranie bezeichnet) wiederum sind anspruchsvoll, was die Düngung betrifft. Dabei dürfen sie keinesfalls ins Kraut schießen, der Handel verlangt eine kompakte Wuchsform. Wer nicht mit chemischen Wachstumshemmern arbeiten will, muss das Zusammenspiel von Bewässerung und biologischer Düngung perfekt beherrschen. Damit nicht genug wollen Kunden makellose Blätter und Blüten haben.

Einen Sonderstatus nehmen bei Umbach die Chili-Pflanzen ein. Vor Jahren wurde Umbach gefragt, ob er auch Bio-Chili könne. Also fing er an, zusammen mit einem Partner von ‚Bio Chi GmbH‘ die Pflanzen zu ziehen. Mittlerweile hat er ungefähr 60.000 Töpfe in seinen Glashäusern stehen, die zirka 120 Sorten beherbergen. Weitere 800 Sorten dienen alleine der Samenkultur, darüber hinaus hütet sein Partner noch 2.000 Sorten in seinen Schubladen.

Die Samen werden unter anderem in Umbachs Web-Shop verkauft, doch nutzt er die Pflanze auch selbst. Nicht etwa für den Mittagstisch, wie man meinen könnte, sondern als Sud, der gegen Blattläuse hilft. Dazu kommt ein Pflanzenschutzmittel wie das Insektizid Pyrethrum, das sowohl im ökologischen als auch konventionellennLandbau eingesetzt wird. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass auch Nützlinge zur biologischen Schädlingsbekämpfung dienen, was – wie so vieles in Gewächshäusern – eine Wissenschaft für sich ist. Jedes Tierchen, das an den Pflanzen nagt, hat seinen eigenen Feind. Diese unterteilen sich wiederum in schnelle Jäger, die in kurzen Wachstumsphasen sinnvoll sind, und eher behäbige Dauerfresser wie die Marienkäfer.

Beim Rückweg kam die Redaktion an  einem großen Zelt vorbei. Schon jetzt finden in ihm Wing-Tsun- und Gesundheitskurse statt, doch Umbach sieht vor seinem geistigen Auge ein Gesundheitszentrum wachsen. Als aktuelles Projekt überlegt er, Kunden ein Abonnement einzurichten, über das sie frische Goji-Beeren per Post erhalten. Der Boden der Gärtnerei Umbach scheint fruchtbar für immer neue Ideen zu sein.

Dirk Hartmann
 

Gärtnerei Umbach
74074 Heilbronn, Klinge 2
Bioland-Betrieb seit 2014
Auf Topfpflanzen spezialisiert
Sortiment: unter anderem Gemüsejungpflanzen, Zierpflanzen wie Violen, Primeln und Pelargonien, Topfstauden, Chili, Gojibeeren (Topfpflanzen und Frischfruchtanbau)
3,5 Hektar Gesamtfläche, davon zirka ein Hektar Glas-, Folien- und Schattenhallen
www.gaertnerei-umbach.de

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