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Bio erfrischt

Natürliche Vitaminspender, aparte Sorten, viele Start-ups

Bio erfrischt

Die große Auswahl an alkoholfreien Kaltgetränken in Bio-Qualität sorgt für eine gesunde, farbenfrohe Abwechslung in den Regalen. Ein Spektrum von sprudelnden Limonaden bis zu kleinen Energieboostern steht zur Verfügung. Die Zielgruppe: alle!

Typisch für die Welt der Erfrischungsgetränke ist ein trendgetriebener schneller Wechsel, bei dem vertraute und beliebte Standardsorten nicht zu kurz kommen dürfen. Mit Bio-Produkten lässt sich beidem entgegenkommen. Aromen, Süßstoffe und andere Zusatzstoffe haben die Hersteller nicht nötig. Für abwechslungsreichen Geschmack sorgen hochwertige Bio-Säfte, -Frucht- und -Kräuterauszüge, teilweise auch feine Gewürze, die eine optimierte schonende Produktion ergänzt.

Das Bio-Sortiment umfasst Klassiker, die nicht selten mit heimischen Früchten punkten, ebenso wie exotische oder trendige Zutaten. Oft kommen gesundheitliche oder soziale Mehrwerte dazu; abgefüllt wird überwiegend in Mehrweg-Glasflaschen. Zu dieser umfassenden Aus- wahl tragen Saftkeltereien, Mineralbrunnen, Brauereien, Röstereien, Manufakturen bei – und auch auffällig viele Bio-Start-ups. Hoch im Kurs stehen aktuell Ingwer und Hanf, Shots, fermentierte oder gebraute Drinks und kalt-gebrühte Spezialitäten aus Tee oder Kaffee.

Limos und Co. – echt erfrischend

Eine Hauptrolle im Sortiment der Erfrischungsgetränke spielen Limonaden und Fruchtsaftschorlen. Die Leitsätze des deutschen Lebensmittelbuches nennen als Zutaten für erstere Aromastoffe oder -extrakte, Zitronensäure, Trink- und natürliches Mineralwasser. Außerdem einen Gesamtzuckergehalt von mindestens sieben Prozent, alternativ dürfen Süßstoffe ver- wendet werden.

Auch Bio-Limonaden enthalten insofern Zucker, mal Rohrzucker, mal Rübenzucker, mal Agavensirup. Die Hersteller, die den Zuckergehalt mit Blick auf die Gesundheit senken wollen, verzichten meist auf den Begriff Limonade. Sie lassen die Produkte für sich sprechen, beschreiben sie als ‚kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke‘ oder wählen beschreibende Namen, beispielsweise die Fruchtsaftkelterei mit ihrer Linie BioZisch.

Süßstoffe sind bei Bio per se tabu. Was die anderen Zutaten betrifft, arbeiten Bio-Hersteller statt mit zugesetzten Aromastoffen mit aromatischen Direktsäften oder natürlichen Pflanzenauszügen, gegebenenfalls mit natürlichem Zitronensaft und in der Regel mit natürlichem Mineralwasser oder Quellkohlensäure.

Geschmacklich ist einfach alles dabei. Einerseits erweitern und überarbeiten die etablierten Marken ihre Auswahl regelmäßig, andererseits frischen Start-ups mit kreativen Konzepten den Markt auf.

Bei den Bio-Schorlen dominieren zwar vertraute Geschmacksrichtungen, doch stammen die Früchte gerade bei Schorlen oft aus heimischem Anbau oder von Streuobstwiesen. Mit dabei sind Voelkel, Beutelsbacher, Riedenburger, Mohr-Sedel, Ostmost und andere mehr, die mit ihren Schorlen vor allem für Kunden aus der Region reizvoll sind.

Bei Bio-Limonaden zählt Lemon aid schon zu den ‚alten‘ Start-ups. Der Erfolg des Limo-Quartetts aus Bio-Direktsäften spricht dafür, dass auch kleine Unternehmen ihre Berechtigung im Regal haben. Dazu könnte auch die Verwendung von Fairtrade-Rohstoffen von Kleinbauern-Kooperativen beitragen, ebenso wie der Einsatz für Hilfsprojekte oder das charakteristische Flaschendesign. Ände stellt sich äußerlich ähnlich auf. Für die Limonaden von Ginger Roots bis zu exotisch angehauchtem Agua Fresca hat das junge Firmenteam, das zugleich Jugendliche unterstützt, dabei eine biertypische kleine kultige Braunglasflasche gewählt.

Baikal Getränke ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Start-up Szene gern auf ein bestimmtes Markenimage setzt. So laufen die Limonaden unter dem östlich klingenden Namen Wostok und spielen so auf eine ehemalige Marke in der Sowjetunion an. Mit Kombinationen wie Pflaume-Kardamom oder Birne-Rosmarin sind die Geschmacksrichtungen schon des Anfangssortiments eher ungewöhnlich und machen neugierig.

Oft ziehen gerade bestimmte Ingredienzien die Kunden an. Seit ein, zwei Jahren liegt Ingwer stark im Trend und bildet bei djahé und Jamu die bestimmende Zutat. Erstere kombinieren Ingwerdirektsaft mit Zitrone, Maracuja oder Rhabarber. Die naturtrübe Färbung – die viele Bio-Erfrischungsgetränke aufweisen – rührt daher, dass die natürlichen Feststoffe nicht abfiltriert werden. Man verwende bewusst weder Aromen noch Stabilisatoren, daher bitte leicht aufschütteln, heißt es dazu bei djahé.

Jamu sieht ihre Ingwer-Getränke No 1, 2 und 3 als ‚Sparkling Wellness mit Ingwer‘ und hebt die positiven Wirkungen der scharfen Wurzel zusammen mit den mitverwendeten ayurvedischen Gewürzen hervor. Neu hinzugekommen ist ein innovativer Drink mit dem aktuell gefragten Hanf (Speisehanf aus Deutschland), Ingwer- und Kurkumaauszügen, wobei auf zusätzlichen Zucker verzichtet wird.

Widerker Beverages hat mit der weißen Guave als ‚Fahrgestell‘ eine Marktlücke bei den Getränken geschlossen. Das Unternehmen will seine Bio-Linie ausbauen und ist mit den Gua-Limonaden auf sehr gutem Weg. Bio-Guavenpüree bildet die Hauptzutat und wird je nach Sorte mit Lemongras, Holunder-Minze, Ingwer-Kurkuma und der chinesischen Yuzu-Zitrusfrucht (noch ohne Bio-Siegel) geschmacklich verfeinert.

Die Hövelmann Getränkegruppe kommt ebenfalls aus dem konventionellen Sektor. Nach zwei Sorten Bio-Limo leicht (Zitrone-Minze und Himbeer-Pfirsich) mit 30 Prozent weniger Zucker als üblich und der Verwendung des eigenen Bio-Mineralwassers hat die Gruppe nun mit Bilz eine weitere Marke gelauncht. In Anlehnung an den namensgebenden Naturheilkundler bestehen die bisher zwei Sorten aus Säften und Gewürzauszügen. Die Aufmachung ist ganz und gar nicht altbacken, sondern kultig-cool und macht die Gastronomie als erste Zielgruppe deutlich.

Sortenmäßig aus dem Vollen schöpfen können Kaufleute bei den bekannten Bio-Herstellern Beutelsbacher mit isis, Voelkel mit BioZisch, Bionade und Neumarkter Lammsbräu mit now. Bis auf Bionade haben diese auch ein, zwei klassische Schorlen im Programm. Verwendet werden wo immer möglich regionale Rohwaren. Bei den Limonaden reicht die Auswahl von fruchtigen Klassikern bis zu extravaganteren Mischungen oder Cola (in Bio ohne aggressive Phosphorsäure). Als Gebinde dienen jeweils 0,33 Liter-Longneckflaschen, für manche besonders nachgefragte Sorten zusätzlich größere Gebinde.

Bunte Vielfalt

Bei der Frage, welche Sorten den mehr oder weniger begrenzten Regalplatz füllen sollen, lohnt sich der Blick auf die Top-Seller. Bei BioZisch wären das nach Angaben der Bio-Fruchtsaftkelterei Rhabarber, Natur-Orange und Himbeer-Cassis, überraschenderweise außerdem Mate. Kalorienbewusste Verbraucher könnte man mit den zwei leichten BioZisch mit weniger Zucker erreichen, und neugierig machen will das Unternehmen mit dem neuen Hanf-Drink (Hanf aus der Altmark).

Außerdem ergänzt Voelkel die Linie seit diesem Jahr um drei Fruchtsirupe. Verbraucher können diese nach eigenem Geschmack mit Wasser aus dem Sprudler oder Mineralwasser verdünnen. Wässer mit natürlicher Quellkohlensäure, wie St. Leonards, zeichnen sich dabei durch ihre Feinperligkeit aus.

Bionade nennt als Renner unter den zehn Sorten Holunderbeere, naturtrübe Zitrone und ebenfalls -  Orange. Das zeigt, dass eine Limo keinesfalls immer klar filtriert sein muss und trotzdem bei Alt und Jung gut ankommen kann. Die Neumarkter Lammsbräu ist ihrerseits seit nunmehr einem Jahrzehnt mit den now-Limonaden auf dem Markt erfolgreich.

Ein knappes Dutzend Geschmacksrichtungen von Red Berry bis zu Cola stehen zur Auswahl, die jeweils mit dem eigenen Bio-Mineralwasser versetzt sind und fast alle das Naturland-Siegel tragen. Den Aufbau einer jungen Fangemeinde im Blick, hat die Brauerei zur Biofach nun die Sorte Fan Tasty präsentiert – mit Himbeere, Limette, Minze als Ergebnis des Internet-Ideenwettbewerbs ‚Misch dein Ding‘.

Auch andere Brauereien kommen der Entwicklung entgegen, dass neben klassischem Bier Alkoholfreies gewünscht wird und bieten Schorlen oder alkoholfrei gebraute Bio-Limos an. So entstehen die Pure-Limonaden vom Riedenburger Brauhaus durch die Fermentation von Dinkelmalz. Die vier Sorten, etwa Bitterorange oder Rhabarber-Cassis, tragen neben dem auffälligen Namensschriftzug im Western-Style in diesem Fall das Bioland- und das Bayerische Bio-Siegel.

Liebhart‘s Privatbrauerei bietet zum einen normale (gemischt) und zum anderen fermentierte Bio-Limonaden, genannt InBio ferment. Die Härtsfelder Familienbrauerei schließlich, ergänzt nicht nur ihre Biere mit Limonaden, es gibt auch Schorlen und alkoholfreie Radler. Sie sind zugleich mit einem Hanf-Drink dabei, in diesem Fall ein Biermixgetränk, und mit Eistees (Haldina). Damit stehen sie nicht allein.

Pappsüßer Eistee war gestern

Bio-Herstellern ist es zu verdanken, dass mit ‚Erfrischungstees‘ aus frisch gebrühten oder cold-brew Bio-Tees eine weitere auch gesundheitlich empfehlenswerte Alternative im Getränkebereich zur Verfügung steht. Die Anbieterauswahl ist genauso umfassend wie bei den Limonaden.
Die Grundlage bilden stets verschiedene hochwertige Tees, die je nach Sorte oder Marke mit Säften, Gewürzen, Kräutern und einem Süßungsmittel versetzt werden. Glasflaschen, aber auch PET-Flaschen oder Tetrapaks dienen als Verpackung.  

Bei den Ti-Tees sind es vier Kombinationen: Grüntee mit Mango, Schwarztee mit Heidelbeere und Granatapfel, Pfefferminze mit Brombeere und Rooibusch mit Pfirsich. Wie Bionade gehört die herstellende Teeküche GmbH zur Hassia Gruppe. Markeninhaber für die Ti-Tees ist die Bionade GmbH. Bei der Kelterei Beutelsbacher laufen Alpen- und Eistee dagegen unter der Marke isis. Und der bekannte Teehersteller Yogi Tea sitzt in Punkto Tee direkt an der Quelle.

Vier leicht gesüßte Sorten mit ayurvedischen Gewürzen und Kräutern gibt es, unter anderem Hibiskus-Mint und Himbeerblatt. Angeboten werden die Erfrischungstees im Ein-Liter-TetraPak für den Vorrat daheim und in 0,33 Liter-Glasflaschen für den to-go Bedarf.

Auf der Biofach lernte man auch Unternehmen kennen, die bisher in diesem Segment weniger bekannt waren. D’Tea ist ein junges Unternehmen aus Lettland, das drei besondere Eistees vorstellte. Verwendet werden ausschließlich frische wohltuende Kräuter und Beeren von Schafgarbe oder Kamille bis zu Aronia. Die Abfüllung der Tees in praktische TetraPaks (500 Milliliter) erfolgt in Deutschland, was den Bezug entsprechend einfach macht.

Die Obstkelterei van Nahmen genießt im Lebensmittelhandel schon lange einen hervorragenden Ruf. Nachdem der Familienbetrieb seit einiger Zeit Bio-Säfte mit ins Sortiment genommen hat, stellte er bereits auf der Anuga im letzten Oktober edle Eistees vor. Er habe sich selbst im Lokal eine alkoholfreie Alternative zu Wein gewünscht und daher die Idee gehabt, so Peter van Nahmen. Zusammen mit einem Tee-Sommelier entwickelte er die ‚Sparkling Teas‘.

Ob etwa Earl Grey mit Zitronengras und Pfirsichsaft oder Verbene und Jasmin Tee, stets handelt es sich um eigene Bio-Säfte und hochwertige Blatttees, die nach dem cold-brew-Verfahren hergestellt werden. Auf diese Weise enthalten die nur mild gesüßten Tees kaum Bitterstoffe.  Abgefüllt in weinähnlichen 0,75 Liter-Pfandflaschen, sind sie jetzt für den Handel erhältlich.

Eistee als zweites Standbein aufbauen, das ist unter anderem auch bei Pfanner und djahé der Fall. djahé verarbeitet ebenfalls unterschiedliche echte Tees. Dank der Bezeichnungen wie Green Jasmin oder Sparkling Matcha werden, wie generell bei der Marke, nicht zuletzt moderne und jüngere Verbraucher angesprochen.

Wachmacher mit natürlichem Koffein

Beim Stichwort cold-brew dürfen Cold-Brew Coffees nicht fehlen. Durch die Extraktion mit kaltem statt heißem Brühwasser über mehrere Stunden hinweg werden die Aromen besonders sanft und ohne gleichzeitige Bildung von Bitterstoffen aus dem Kaffeemehl gewonnen. Dadurch gelten Cold Brew Kaffees als sehr magenschonend und trotzdem anregend. Besonders im Sommer sorgen sie für Abwechslung, sei es pur im Glas, im Eiskaffee oder für Mixgetränke.

Zozozial aus Dänemark gehört zu den Pionieren für die Methode. Das kleine Unternehmen entwickelt und produziert zum einen Cold-Brews für andere. Zum anderen bieten sie selber verschiedene Sorten an. Mit hochwertigem Arabica als Grundlage, umfasst die Auswahl drei Sorten in der to-go-Flasche, fertigen Cold-Brew Latte sowie eine Reihe an kleinen Coffee-Shots. Vanille, Caramell, Mocca und Lakritz ergänzen die naturbelasse Variante.

Freshfläsch, ein von Mount-Hagen unterstütztes Start-up, setzt dagegen auf Kaffee plus Frucht. Cold-Brew Fairtrade Bio-Kaffee aus Papua-Neuguinea von Mount Hagen sorgt für das samt-kräftige Kaffeearoma. Dazu kommen Fruchtsäfte, Zucker und Kohlensäure, womit Freshfläsch aufmerksamkeitsstarke Geschmackserlebnisse gelingen.

Die bereits erwähnten Kaltgetränke mit Mate stellen eine andere Quelle für natürlich anregendes Coffein dar. Koka Mate, ein weiteres Start-up, geht noch weiter: Kokablatttee (legal), Mate- und Schwarztee, dazu ein wenig Zucker, so die Rezeptur der Getränke, auf deren Erfolg im Handel man gespannt sein darf.

Gesund und, oder scharf bitte

Der Wunsch nach Lebensmitteln mit einem Plus für die Gesundheit gilt in hohem Maß auch für Bio-Kaltgetränke. Vier Produktgruppen lassen sich neben klassischen Säften und Smoothies nennen und zwar Kombuchas, Apfelessig-Cocktails (ebenso Kräuter-Aperitifs) und die beliebten Shots inklusive von Ingwer-Getränken.

Kombucha kommt ursprünglich aus Osteuropa und hat eine lange Tradition als aktiver Gesundheitstrunk. Hergestellt wird er, indem gesüßter Tee mit dem Kombucha-Pilz zu einem säuerlichen, leicht prickelnden Getränk fermentiert wird. Mehrere Bio-Unternehmen greifen diese Technik auf, wobei sie mit gutem Grün- oder Schwarztee und teilweise mit aromatischen Zusätzen arbeiten. Voel-kel ist schon länger hier aktiv und ergänzt die bisherigen Sorten jetzt mit einem Hanf-Mango-Kombucha.

Whollees bietet unter der Marke Harvest Moon unpasteurisierte Kombuchas an. Mit den Sorten Limette-Ingwer und Himbeere will das Team gezielt auch die jüngere Generation für Kombucha interessieren und begeistern.
Die Essigmanufaktur Adrian will dem Wunsch nach gesunder und wohltuender Ernährung mit ‚modernen‘ Apfelessig-Getränken entgegenkommen. Dazu wird der feinsaure Bio-Essig unterschiedlich aromatisiert, wodurch mal zitronenfrische und mal fruchtige Noten entstehen.

Die gängige Abfüllung in Longneck-Flaschen wiederholt sich bei den Drinks Hequa. Hier sind es Teeaufgüsse oder Ingwersaft, die das Start-up mit Apfelessig, Kohlensäure und Zucker abschmeckt.

Kloster Kitchen und House of Ingwer gehören zu den wenigen Unternehmen, die den Schwerpunkt komplett auf Ingwer legen. Typisch für Kloster Kitchen ist, dass die Getränke reichlich Ingwerstückchen enthalten. Das gilt sowohl für die daher Schüttel-Limos genannten Varianten mit Zitrone, Himbeere oder Mango als auch für den puren Ingwertrunk mit 17 Prozent Ingwer.

Verbraucher kommen in den Genuss der konzentrierten Kraft des als Heilwurzel geschätzten Ingwers. Das Unternehmen spricht bei der 250-Milliliter-Flasche vom Big-Shot, der für zwölf Tagesportionen reiche. Alternativ gibt es zugleich die für Shots typischen Minifläschchen.

Shots – der kleine, aber gesunde Kick mit Vitaminen und Energie – waren auf der Anuga ebenso wie auf der Biofach häufig zu sehen. Die Shots von House of Ingwer zeichnen sich dabei durch ihre einfache Rezeptur aus. Sie enthalten 30 Prozent Ingwer, Apfel- plus Zitronensaft und bieten damit eine wohltuende Schärfe. Die Produktion erfolgt bei dem Partnerbetrieb in Dänemark.

Dort ist auch Organic Human daheim. Die Shots sollen hier bewusst weniger scharf schmecken, wobei das Unternehmen bevorzugt Kräuter mit reichlich Antioxidantien aus Skandinavien verarbeitet. Die Pendants von Viva Maris präsentieren sich wieder als scharfer Mix, diesmal aus Ingwer und Chili. Dazu kommen Chlorella-Algen und Granatapfelsaft, der eine dezente Süße in die Fläschchen bringt.

Der Spirit von Ayurveda darf nicht fehlen. Carmagua vertreibt nicht nur die ‚Mehrner Quelle‘ als Heilwasser, sondern neuerdings zusätzlich vier sogenannte Ayurveda-Shots mit Gewürzen, Kräutern und unterschiedlichen Säften. Eines haben die Shots gemeinsam: Sie sind nicht preiswert, sprechen aber an – beispielsweise im to-go-Regal, bei Obst & Gemüse und natürlich im extra Theken-Display.

Bettina Pabel


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