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Schock: Gen-Maisfeld vor der Haustür

Greenpeace hilft Kreuzbrucher Landbesitzerin, die vom Anbau nichts wusste / Bundesweit erster Fall

12.6.2007   Andrea Gottemeier ist am Boden zerstört. Betroffen schaut sie auf die Erde. "Kontaminiert", sagt die Kreuzbrucherin. "Das ist jetzt verseuchtes Ackerland." Mon 810 sei schuld. Doch der Übeltäter ist nirgends zu sehen. Der Laie erkennt nur völlig normal aussehende Maispflanzen auf dem Feld. Gesunde Pflanzen, gut gediehen, die sich da bei jedem Windhauch wiegen, der aus der Richtung der nahen Gehöfte weht. Niemand von dort hätte wohl geahnt, einmal mit Mon 810 benachbart zu sein. Mit Genmais. Erst recht nicht Andrea Gottemeier, der das Land sogar gehört und die bis vor kurzem überhaupt nichts davon wusste, was auf ihrem Grundeigentum passiert. Der Pächter hatte sie nicht darüber informiert.

Es sei das bundesweit erste Mal, dass ein solcher Fall bekannt wird, so die Umweltschützer von Greenpeace. Deshalb befassen sich nun...

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http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10951581/61129/


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