Start / News / Bio und Regional auf der Wiesn

Oktoberfest

Bio und Regional auf der Wiesn

Dritter Wirt mit Produkten mit Bayerischem Bio-Siegel

Bio und Regional auf der Wiesn © Astrid Schmidhuber/StMELF
Diese Wiesn-Hendl sind 100% Bio aus Bayern: Die Bayerische Bio-Königin Carina Bichler (links) und Staatsministerin Michaela Kaniber (Mitte) zeichneten Wiesn-Wirt Lorenz Stiftl mit dem Bayerischen Bio-Siegel aus.

Ein Bio-Hendl nur aus Bayern: Der Festwirt Lorenz Stiftl ist schon der dritte Wirt auf dem diesjährigen Oktoberfest, der mit dem Bayrischen Bio-Siegel zertifizierte Speisen anbietet. Das Siegel kennzeichnet Bio-Produkte, die ausschließlich aus Bayern stammen und deren zuliefernde Bauernhöfe zu 100 Prozent nach eigenen strengen ökologischen Richtlinien arbeiten.

Dass auch bei Großveranstaltungen immer mehr Wert auf Umweltschutz und regionale Bio-Produkte gelegt wird, zeigt sich nicht nur beim Stiftl-Wirt. Schon vor Jahren setzte die Hühner- und Entenbraterei Ammer für ihre Hendl auf das Bayrische Bio-Siegel und auch im Schlemmer-Michl finden die Wiesn-Besucher Bio-Siegel prämierte Schmankerl direkt aus der Region.

Damit sind die Wiesn-Wirte ein Teil der insgesamt 170 bayerischen Unternehmen, die als Zeichennutzer des bayrischen Bio-Siegels registriert sind. Dazu kommen 1.200 bayerische Landwirte. Sie alle müssen nachweisen, dass jeder Schritt ihrer Lebensmittel – von der Erzeugung der Rohstoffe über die Verarbeitung bis zur Ladentheke – lückenlos in Bayern erfolgt.

Bio auf der Wiesn hat Tradition, auch wenn am Anfang manche nicht an den Erfolg glauben mochten. Schon 2005 konnte sich, wer wollte auf der Wiesn ein komplettes Bio-Menü zusammenstellen. 16 Anbieter von Bio-Lebensmittelmittel konnte die bioPress damals präsentieren. Die Hühner- und Entenbraterei Ammer zählte schon zu dieser Zeit zu den Bio-Pionieren auf der Wies'n und bot neben anderen Bio-Speisen Hendl aus Bayern, aufgezogen von Bioland-Erzeugern an. Die Geschäftsführerin Claudia Trott schwärmte von der „Superqualität von Bio“, die sie bei den konventionellen Hähnchen nicht mehr fand, und ihre Kunden wissen diese bis heute zu schätzen.



Das könnte Sie auch interessieren

Rekordniveau bei Bayerischem Bio-Siegel

Regional und Bio immer beliebter

Rekordniveau bei Bayerischem Bio-Siegel

Das Bayerische Bio-Siegel wurde 2015 vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eingeführt und zeichnet aktuell 1.300 Produkte als Bio plus in Bayern verarbeitet aus. Rund 1.200 Landwirte und Bio-Bauernhöfe liefern die heimischen Rohstoffe, 170 Unternehmen geben derzeit entsprechend zertifizierte Produkte heraus. Trotz der strengen Kontrolle der Betriebe gibt es jährlich mehr Siegel-Nutzer.

19.09.2019mehr...
Stichwörter: Regionalität, Bayerisches Bio-Siegel, Oktoberfest

Handelshemmnisse für hofnahe Verarbeitung und Direktvermarktung beseitigen!

AgrarBündnis fordert Anpassung von Politik und Recht an Bedürfnisse von Lebensmittelhandwerk und Direktvermarktung

Trotz aller Verbrauchertrends zu Qualität und Regionalität: Die Situation des Lebensmittelhandwerks und der landwirtschaftlichen Direktvermarktung sei schwierig. Das liege zum Teil an hohen Stückkosten, vor allem aber an politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die den Erfordernissen von Lebensmittelhandwerk und Direktvermarktung nicht gerecht werden. Das AgrarBündnis hat die Problematik analysiert und fordert eine Anpassung der Agrar- und Verbraucherpolitik.

21.05.2019mehr...
Stichwörter: Regionalität, Bayerisches Bio-Siegel, Oktoberfest

Regionalität kontra Bio

Was hat die Naturkostbranche falsch gemacht?

Regionalität läuft Bio den Rang ab. Die Lebensmittelbranche setzt auf Emotionen und missbraucht die Hinwendung zur Region. Frisch ist, was um die Ecke in Sichtweite, die meist nicht vorhanden ist, gewachsen ist, und das dominiert die Kaufentscheidungen.

06.12.2018mehr...
Stichwörter: Regionalität, Bayerisches Bio-Siegel, Oktoberfest