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Bio-Vielfalt im Würzburger E Center

Bei Stefan Popp in Würzburg lohnt sich der Wocheneinkauf Bio

Bio-Vielfalt im Würzburger E Center © bioPress, EM

Mit einem Angebot von etwa 7.000 Bio-Produkten werden im großen E Center Popp in Würzburgs Nord-Osten Kunden mit Wert auf Auswahl und Vielfalt gut bedient. Im Sortiment sind viele regionale Bio-Erzeugnisse und manche aus dem Fachhandel vertraute Marken. Mit seinem Bio-Angebot schafft Popp zehn Prozent vom Umsatz.

Das E Center Popp in Würzburg liegt günstig für Pendler und den Abend- oder Wochenendeinkauf. In dem großen Markt in der Nürnberger Straße, direkt an der B8 gelegen, ist abends doppelt so viel los wie am Morgen und die gut 350 Parkplätze füllen sich. Durchschnittlich 2.500 Kunden am Tag besuchen den Markt – zu Spitzenzeiten sind es 4 – 5.000. Der Eigentümer Stefan Popp sieht seine Erwartungen erfüllt.

Als der Markt 2014 eröffnet wurde, haben Popp und seine Mitarbeiter sich die wichtigste Frage überhaupt gestellt: „Warum kommt der Kunde zu uns zum Einkaufen?“. Es gibt eine starke direkte Konkurrenz, zwei große Real-Märkte im Umkreis von nur 1,5 Kilometern. Im E Center Popp war es von Anfang an eine bewusste Entscheidung, ein mehr an Bio bereit zu halten, um sich positiv zu profilieren. Dies biete sich gerade in einer Universitätsstadt wie Würzburg besonders an, meint Popp.

Das vielfältige Angebot ist nicht zuletzt dem Engagement des Marktleiters Jens Simon zu verdanken. Er kennt sich aus in der Bio-Branche, hat schon bei Basic und Dennree gearbeitet und konnte seine Fachkenntnisse und Erfahrungen von Anfang an einbringen. So sind im E Center Popp viele Marken zu finden, die nicht von der Edeka Vorstufe stammen und dadurch den Markt von der Masse abheben. Dies sei zwar mehr Aufwand, da zusätzliche Lieferanten zentral von Edeka in der Warenwirtschaft angelegt und dann selbständig im Hause weiter gepflegt werden müssten, aber es lohne sich.

Bio-Obst und Gemüse mit Highlights besonderer Lieferanten

Das zeigt sich schon gleich am Anfang bei Obst und Gemüse. Hier sei das Bio-Angebot durch Waren von den Großhändlern Claus, Landlinie und vor allem Roy’s Naturkost ergänzt. Die 120 bis 130 Sorten sind im Block, die großen saiso- nalen Angebote zusätzlich in Zweitplatzierung aufgebaut. Von Trauben über vier Sorten Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Mango, Kiwis, Avocado bis zu Kartoffeln, Knoblauch, Lauch, Brokkoli oder Zwiebeln ist eine gute Auswahl geboten. Der Bio-Anteil am gesamten Obst und Gemüse-Angebot liege bei 20 bis 25 Prozent, sagt Simon. Rucola, Baby Spinat und Feldsalat seien permanent auch in Bio vorrätig.

Der Bio-Kunde achte nach seinem Eindruck stärker auf die Saisonalität der Produkte. Unverpackte Bio-Ware, etwa von Roy’s Naturkost, käme besonders gut an. Kann an der Kasse nicht unterschieden werden zwischen Bio und konventionell, dann wird eben zum gleichen Preis verkauft und Angebote, wie etwa die beliebte Bio-Avocado für 1,49 Euro das Stück, sorgten für richtig Umsatz.

Bio-Müsli umsatzstärkster Bereich

In Bio läuft in dem Würzburger Markt am besten das Müsli, vor allem das Trendprodukt MyMüsly. „Das haben wir den 30.000 Studenten in Würzburg zu verdanken“, ist sich Simon sicher. Zwei Regalmeter lang ist MyMüsli aufgebaut, 20 Geschmacksrichtungen Müsli in der großen 575 Gramm-Packung und 14 Sorten Mymuesly2go-Becher, dazu sieben Mal Porridge in der 400 Gramm-Dose.

Porridge gibt es auch in vier Varianten Turtleporridge von Natural Crump und außerdem Organic Farm Bio Porridge. Eine weitere große Auswahl an Frühstückscerealien wird von der Antersdorfer Mühle und der Bio-Zentrale geboten, ergänzt durch Alnatura.

Dazu viele Saaten und Samen wie Sesam und Leinsaat von der Antersdorfer Mühle, Leinsamen von Linwoods, gepuffter Amaranth und Chiasaat von Bio Claasen, gemahlene Erdmandeln, Erdmandel-Frühstücksbrei, Flohsamenschalen, Teff-Flocken und Chia von Govinda, sowie diverse Samen und Saaten von der Bio-Zentrale und von Alnatura.

Genuss läuft gut in Bio

Gleich nach Müsli stände bei den Bio-affinen Käufern auch Schokolade, Kakao, Kaffee und Tee weit oben in der Beliebtheit. Auf das Angebot an Schokolade ist Simon stolz: Viviani ist mit ganzen 26 Sorten präsent. Zehn Sorten von Gepa finden sich im Regal, sechs von Veganz, vier jeweils von iChoc und Lacoa, zwei von Alnatura und von Frankonia die helle Vegan. Dazu kommen noch sieben fair gehandelte Schoko-Riegel der Gepa.

Auch das Kakao-Sortiment kann sich sehen lassen. Ein halbes Dutzend Bio-Kakao-Getränke von Koawach, weitere von Gepa, Vivani, Naturata und Caribo. Ein Display ist den Produkten von Ethiquable gewidmet, wo eine breite Produktvielfalt zu finden ist, von Kakao über besondere Schokolade wie Noir Quinoa und Salzkaramell bis zu Säften.

Im Keks-Regal stehen acht Sorten von Sommer neben den Keksfreunden Zitrone von Bohlsener Mühle und Demeter-zertifizierten Pfefferminz Cookis mit Schokolade von Campo Verde. Das Ganze ergänzt durch Alnatura Dinkel Knusper Taler, Mini Karamell Waffeln und Dinkel Doppel Keks.

Bio-Honig stammt überwiegend von Felix Himstedt aus Andechs, dazu gibt es Honig vom niederländischen De Traay, Gepa, Erlbacher Honighaus, der Bio-Zentrale und Edeka selbst. Bei den Fruchtaufstrichen können Kunden mit Vorliebe für Demeter-Produkte sich über je acht Sorten von Campo Verde und von den Beerenbauern freuen. Dazu kommt eine große Auswahl Haßfurter Maintal Konfitüren und Fiordifrutta, sowie Sorten von Zuegg und Alnatura.

Vollmondkaffee und Kaffeekirschentee…

Bei den Heißgetränken sind in einem Extra-Aufbau von rustikalen Holzkisten Spezialitäten der kleinen Kaffeerösterei Basilius (ehemals Grano Moreno) aus dem oberpfälzischen Velburg besonders herausgestellt: Wobei der Cereza de Cafe, Kaffeekirschentee, tatsächlich ein Tee ist, der aus den Schalen der Kaffeekirschen gewonnen wird.

Diese sind viel zu wertvoll, um sie einfach wegzuwerfen, obwohl sich üblicherweise alles um den Kaffeekirschenkern dreht: die Kaffeebohne. Indianerstämme kennen das Getränk, welches sogar wesentlich mehr Koffein als normaler Kaffee enthält, schon jahrhundertelang; bei uns ist der Trend erst neu aus den USA herüber geschwappt.

Die zweite Spezialität ist der Vollmondkaffee. Die peruanischen Bohnen seien bei Vollmond geröstet worden, auf der Packung findet sich die Datumsangabe.

…und noch jede Menge mehr Bio-Kaffee und Tee

Von einer weiteren kleinen Kaffeerösterei, Wehner’s Rösterei aus dem nahe gelegenen unterfränkischen Schweinfurt, sind ganze 18 Sorten vertreten und auch die Gepa kommt auf 13. Des Weiteren findet sich Cafe Intencion, NABU Gourmet-Kaffee und vier Sorten Wildkaffee ‘Kaffa’ von Original Food. Nicht zu vergessen von Mounthagen Arabica Crema und Papua Neuguinea von einer der ältesten Bio-Kaffeefarmen; letzterer auch als löslicher Kaffee. Den Liebhabern von Instant wird von Mounthagen Cappuccino und Malzkaffe sogar Demeter-zertifiziert geboten.

Teeliebhaber werden ebenfalls gut bedient. Gleich nach der reichhaltigen Auswahl von 34 Mal Yogi Tee, nimmt der Tee der Hamburger Stick Lembke mit Abstand den meisten Platz im Regal ein: von handverlesenem Bio-Japan-Matcha und Matcha-Pulver über ‚Superkräuter‘-Tees wie Kurkuma&Ingwer bis zu Ayurveda-Mischungen sind hier 32 Sorten vertreten. Nicht zu vergessen Gemüsetees wie Karotte&Curry und Spinat. Gepa ist mit 18 Sorten ebenfalls reichlich präsent, knapp gefolgt von Pukka. Ergänzt wird das Angebot durch ein Dutzend Tees von Terratee und fast so viele von Cupper. Und dann sind da als Marken noch Teatox und Jovitea zu finden, und einige Tees von Alnatura.

Bio bei Nudeln, Reis und Hülsenfrüchten

Unter 15 Sorten Albgold Nudeln plus zwei Mal Kid’s Pasta kann der Kunde wählen, dazu reichlich Terrabio, Byodo und Dinkel Max von Spaichinger Nudelmacher. Gerade Letztere kämen bei den Kunden gut an, sagt Simon. Weitere Bio-Hersteller sind hier Edamame, Tress, Strozzapreti und Campo Verde. D’Angeli Capiletti ist mit Gemüse Vollkorn vertreten und Made With Luve mit Lupinenpasta.

Alleine 17 Sorten Reis von Davert sind präsentiert, dazu Alnatura, Bio-Zentrale, Gepa Hom Mali und Poggio Palazzo. Von Davert außerdem Hülsenfrüchte, die auch von Terra Bio, Davita, Antersdorfer Mühle, Felicia, Lizza und Alnatura. Getreide stammt von der Antersorfer Mühle, Bio-Zentrale und Alnatura und Polenta von Campo Verde. Als Convenience-Produkte stehen Burger-Mischungen und Fix-Gerichte von Bio-Zentrale, Bauckhof, Govinda und Alnatura im Regal.

Die angebotenen Mehle erfüllen auch speziellere Kundenwünsche: Mandelmehl gibt es wahlweise von Govinda, Borchers oder der Bio-Zentrale. Von Bauckhof KornFix 3-Korn, Teff- , Soja- und Kichererbsenmehl. Letzteres bietet auch die Bio-Zentrale, dazu noch Maismehl, Buchweizen und Buchweizenmehl. Kokosmehl findet sich von Borchers und wiederum der Bio-Zentrale. Sogar Traubenkernmehl vom Urkornhof ist zu bekommen. Ein Dutzend Mehle von Alnatura und Roggen-, Dinkel- und Dinkelvollkornmehl von Edeka Bio ergänzen das Angebot.

Bio gut vertreten im ganzen Trockensortiment

Essig, Öl und Dressings findet der Bio-Kunde von Byodo, Campo Verde, La Selva, Olive Joy, der Ölmühle Solling, Crudo Bio, Salvagno, Gaea, Redoro, Mazetti, der Bio-Zentrale, Alnatura und Edeka Bio. Tomatenprodukte von Campo Verde, La Selva, Bio Gustl, der Bio-Zentrale, Alnatura und Edeka Bio.
Aus zirka 80 Sorten von Gewürzen kann der Kunde auswählen, von Hartkorn, Probio und Herbaria, Majoran von Campo Verde, Brühen von der Bio-Zentrale und Edeka Bio. Salz kann nicht Bio-zertifiziert werden, dafür findet sich in Bio-Qualität das Kräutersalz von Le Saunier De Camargue. Letztere Sorte gibt es auch von La Baleine.

Ein großes Regal ist mit Clasen Bio gefüllt: von Bananen-, Feigen-, Apfelchips über getrocknete Tomaten bis Erdnuss- und Kürbiskerne. Daneben ein weiteres Regal mit Trockenfrüchten und Nüssen von Alnatura, Bio-Zentrale und Edeka  Bio. Obst- und Gemüse-Konserven sind von Campo Verde, Bauckhof, Alnatura und Thüringer Landgarten zu haben. Jeweils mehr als ein Dutzend Sorten Fleisch- und Wurstkonserven von der BESH und von Thalheimer Bauernwurst.

Die Bio-Knabbereien stammen unter anderem von Campo Verde, Chipsbox, Huober, Dr. Karg, Mayka, der Bio-Zentrale und Alnatura. Es gibt auch Gemüsechips der Bio-Zentrale und mehrere Sorten Lentil Sticks von Natural Crunchy.

Wer auf Bio-Superfood schwört, kann sich bedienen mit Berioo Acai- und Maca-Pulver oder von Purasana neun Mal Proteinpulver. Außerdem 13 Sorten Protein von Foodspring und ein Dutzend verschiedene Riegel, sowie elf Sorten Superfood von Neoli.

Spezielle Ernährung

Unter vegan/vegetarisch finden sich Produkte von Harvest Moon, My Live My Love und Promavel. Über 30 Milchersatzprodukte von Promavel sind aufgereiht, dazu Oatly, Alnatura und Edeka Bio.
Fleischalternativen aus Lupinen von Albers, von Heirler Wie Western Steak

und Wie Pfannengyros sowie eine große Auswahl veganer Aufschnitte, Süßkartoffel-Burger von Lotus, Tofu- und Seitan-Produkte von Viana und eine Algen Wiener Wurst von Maris Algen.

MoPro

Eine große Palette Frucht-Joghurt und Kefir von Schrozberger, Andechser Natur und vom Berchtesgadener Land findet sich neben Naturjoghurt, Quark und Schlagsahne von Andechser natur, Schrozberger, sowie Alnatura und Edeka Bio. Der Naturjoghurt von Schrozberger steht auch in der Familienpackung im Regal und die Schlagsahne in der Mehrwegflasche, ebenso wie die Frischmilch, bei der zwischen Flasche und Tetrapack gewählt werden kann. Söbbeke bietet dazu Molke.

Bei Käse abseits der Theke kann der Bio-Kunde wählen zwischen Schafs- und Ziegenmilchkäse, Frischkäse, Camembert und diversem Käseaufschnitt von Andechser Natur, Bioverde, Bio Coburger und der Weißenhorner Milch Manufaktur, sowie Alnatura und Edeka Bio. An Schnittkäse gibt es das Standardsortiment von Edeka Bio. Hier soll aber in Zukunft die Auswahl erhöht werden. Gerade bei MoPro sieht Stefan Popp noch Potential, um Bio weiter auszubauen, das Sortiment noch zu erweitern oder manche Artikel auch auszutauschen und Neues zu probieren.

Wenig Bio an und in der Theke und bei TK

An den Frischetheken wird es dann schwierig für den Bio-Kunden. Hier ist Bio kaum zu sehen, weder beim Käse noch bei Wurst und Fleisch. Vor etwa zwei Jahren sei das anders gewesen, verrät Stefan Popp. Ungefähr ein Jahr lang sei Bio-Wurst und Fleisch von einem Bio-Bauern aus der Rhön angeboten worden. Doch die Kunden hätten es kaum angenommen. Einen Grund vermutet Popp auch darin, dass sein Personal den Käufern an der Theke die Qualität der Bio-Ware nicht wirklich vermitteln konnte. Gerade hier sei das Engagement der Bedienungen besonders wichtig. Spezielle Bio-Fortbildungen gab es bisher noch nicht, doch nach Popp sei dies in Planung.

Jetzt soll im SB-Bereich passend zur beginnenden Grillzeit noch einmal ein Versuch mit Bio-SB-Fleischprodukten gestartet werden. „Seltsamerweise funktioniert Bio-Fleisch im SB ganz gut“, meint Popp. Abgepackt gibt es momentan vom Rind Gulasch und Hackfleisch sowie Schweinefleisch der BESH (Schnitzel, Halssteak, Hackfleisch). Hähnchen-Brustfilet stammt von FairMast und Putenschnitzel von Dithmarscher Geflügel. Sieben Wurst- und Schinkensorten von Bio Zuarina sind im Angebot, zusätzlich Parmaschinken derselben Firma.

In den Tiefkühltruhen sind die Klassiker von Bio Inside und Natural Cool angeboten und auch sonst findet sich immer mal ein Bio-Produkt zwischen den konventionellen Angeboten.

Bio-Bäcker gesucht

Simon würde gerne auch frische Bio-Backwaren anbieten. Doch da fehlt ihm ein regionaler Bio-Bäcker für eine Backstation. Die Hoffnung sei, dass sich dies in Zukunft ändert.

Haltbar gibt es Hafer und Goldleinsaat-Toastbrötchen, sechs Schwarzbrotsorten und den Family Brotkorb von Mestemacher und Edeka Bio Finnisch Toasties. Vier Sorten Knäckebrot von Dr. Karg füllen das Regal, sowie Knäckebrot von der Bio-Zentrale und Alnatura, von da auch Chia Knäcke. Diverse Reis- und Maiswaffelsorten von der Bio-Zentrale, Alnatura und Edeka Bio sind zu haben.

Getränke

Mit Getränken kann sich der Bio-Kunde im E Center Popp gut versorgen: Die Saftliebhaber finden über 40 Säfte von Voelkel und noch einmal so viel Limonaden und Sirups desselben Herstellers. Mit Now Limo ist Neumarkter Lammsbräu auch in diesem Regal zu finden, genauso Bionade und Proviant Limo und Schorle. Dazu Rabenhorst Säfte und zwei Teegetränke von Honest Tea. Kokosgetränke und Gemüsesäfte von Alnatura und Ede-ka Bio ergänzen das Angebot.

Um die 50 Bio-Weine aus Deutschland, Südtirol, Frankreich; Italien, Spanien und Übersee sind im Sortiment. Und auch Bio-Bier ist gut aufgestellt: zwölf Sorten von Neumarkter Lammsbräu, dazu Hellers und Pinkus. Nicht zu vergessen das Crafts Beer von Riedenburger Brauhaus und Wolfscraft. Ebenso freuen können sich die Gin-Liebhaber: Drei Gins der reichhaltigen Auswahl können mit Bio punkten: The Duke Munich Dry Gin, Granit Bavarian Gin von Penninger und Farmer‘s Botanical Gin. Wenn der Wochenendeinkauf auch für die Feier gedacht ist, dann wird da also auf Bio nicht verzichtet werden müssen.

Naturkosmetik und WPR

Edeka Popp ist allerdings nicht nur bei den Lebensmittel gut auf Bio-Kunden eingestellt: Zirka 250 Artikel  bietet der Markt in seinem Naturkosmetik-Regal. Hier steht Lavera neben Luvos, Sante, Weleda, Baensch und der Eigen-Marke Blüte-Zeit. Noch einmal 30 Artikel sind bei den konventionellen Produkten eingereiht. Und bei den Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln sind etwa 50 ökologische Produkte zu finden.

Die Strategie von Stefan Popp scheint aufgegangen zu sein: Sein Markt habe sich einen guten Ruf erarbeitet, was Bio betrifft. Und der Erfolg beflügelt. Bio wird weiter ausgebaut im E Center Popp.

Elke Reinecke

 

E Center Popp
Nürnberger Straße 61
97076 Würzburg

Eröffnet: 2014
Eigentümer Stefan Popp, Marktleiter Jens Simon
Mitarbeiter in Vollzeit: 35
Verkaufsfläche: 3.500 Quadratmeter
Kassen: 7+4 Self-Checkout-Kassen
Artikelanzahl: zirka 60.000
davon Bio-Artikel: zirka 7.000
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 7 bis 20 Uhr


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