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Marktforschung

Bei Bio-Brot darf’s auch teurer sein

Bio-Zertifizierung liefert mehr Transparenz über die Inhaltsstoffe

Nach einer Online-Umfrage des britischen Marktforschungsunternehmens Mintel sind viele Käufer unsicher, wie gesund verschiedene Brot- und Backwaren eigentlich seien. Zu wissen, woher die Zutaten stammen, ist für 60 Prozent von ihnen wichtig. Immerhin zwei Drittel (37 Prozent) wären bereit, für Bio-Qualität mehr zu zahlen, für glutenfreie Produkte dagegen nur 17 Prozent.

In der kleinen lokalen Bäckerei kaufen laut Mintel 53 Prozent der Kunden ein, während nur 40 Prozent bei verpacktem Brot vom Discounter zugreifen. Viele Käufer möchten die lokalen Bauern unterstützen (42 Prozent). Außerdem erklärt Katya Witham, Global Food and Drink Analyst bei Mintel, diese Vorliebe damit, dass viele deutsche Verbraucher Bäckerhandwerk mit von ihnen geschätzter Handwerkskunst gleich setzen. Da diese aber nicht zwangsläufig etwas über die Güte der Inhaltsstoffe aussagt, schafft hier die Bio-Zertifizierung der EU mehr Transparenz und Sicherheit, für die die Kunden auch bereit sind, zu zahlen.

Insgesamt sind Produkte aus nahrhaften Mehlsorten wie Quinoa (33 Prozent) oder Sauerteig (32 Prozent) besonders gefragt. Vor allem jüngere Verbraucher zwischen 16 bis 24 Jahren suchen nach gesunden Brotoptionen: Über ein Viertel (27 Prozent) wünschen sich mehr Angebote mit gesundheitsfördernden Gewürzen und Kräutern. Im Trend sind auch Pflanzenproteine und eingebackenes Gemüse (jeweils 23 Prozent), sowie getreidefreie Mehle wie aus der Mandel oder Kokosnuss (19 Prozent).

Brote mit Kichererbsen- und Linsenmehl machen laut der Mintel Global New Products Database (GNPD) bisher nur einen kleinen Teil der Produkteinführungen in Deutschland aus. Die Mintel-Experten erwarten aber, dass diese Inhaltsstoffe in der Kategorie künftig an Bedeutung gewinnen werden.


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