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Biofach 2019: System Bio - Im Ganzen gesund

30 Jahre Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel und Naturwaren

Biofach 2019: System Bio - Im Ganzen gesund © bioPress, EM

Bio als ganzheitliches System – das stand im Mittelpunkt der 30. Biofach in Nürnberg vom 13. bis 16. Februar 2019. Die Jubiläums-Ausgabe konnte mit neuen Bestmarken bei Besuchern und Ausstellern aufwarten. Um Produkte von 3.273 Ausstellern aus 98 Nationen zu entdecken, kamen über 51.500 Besucher, die Hälfte von ihnen von außerhalb Deutschlands. Ganze 9.500 Teilnehmer zog der Messe-Kongress an: die einzelnen Veranstaltungstermine wurden deutlich stärker besucht als im letzten Jahr.

Dem ansteigenden Erfolg der Biofach, die wie immer in Kombination mit der Kosmetikmesse Vivaness stattfand, entsprechen die auf der Eröffnungspressekonferenz verkündeten Pläne für die nächsten Jahre. Die jetzigen 54.000 Quadratmeter der Biofach reichen nicht mehr aus. 2020 vergrößern sich beide Messen zusammengenommen um zwei Hallen.
Bei den Produkten wurden als diesjährige Messetrends die vegetarische und vegane Ernährung, Protein-Produkte und Convenience ausgemacht. Darüber hinaus Kurkuma und weitere exotische Geschmacksrichtungen sowie Kimchi, das aus der koreanischen Küche stammende fermentierte und milchsauer vergorene Gemüse.

Bio als gesundes System

Der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) Felix, Prinz von Löwenstein, gab die inhaltliche Richtung vor, passend zum Thema des Wissenskongresses System Bio - Im Ganzen gesund: „Ein gesundes System fängt mit dem Saatgut an und hört mit der Verpackung auf.“

Dazu passt, dass die im letzten Jahr neu aufgebaute Sonderschau ‚Bio von Anfang an‘, die sich mit der Bio-Züchtung von Pflanzen und Tieren beschäftigt, erfolgreich und größer wieder zu finden war und Verpackung zu den Trendthemen der diesjährigen Messe gehörte.

Nicht nur die Messe selbst ist weiter auf Wachstumskurs. Auch die Bio-Branche kann auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurückblicken, wie die traditionell jedes Jahr auf der Messe verkündeten neuen Branchenzahlen belegen.

Fast 11 Milliarden Euro Bio-Umsatz

Auf der Bilanzpressekonferenz stellte der Geschäftsführer des BÖLW Peter Röhrig diese Zahlen für Deutschland mit Genugtuung vor: Um 5,5 Prozent sei der Umsatz im deutschen Bio-Markt im letzten Jahr gestiegen und habe damit rund 10,9 Milliarden Euro erreicht.

Auch was die Ausweitung der ökologisch bewirtschafteten Flächen anging, war Gutes zu hören. Nach aktuellen BÖLW-Schätzungen legte die heimische Öko-Fläche in 2018 um acht Prozent auf insgesamt 1.483.020 Hektar zu – damit bewirtschaften Deutschlands Bio-Bauern 8,9 Prozent der gesamten Landwirtschaftsfläche. Fast 12 Prozent aller Landwirtschaftsbetriebe waren zum Ende letzten Jahres Bio-Höfe. Erfreulich sei, dass zunehmend auch größere Ackerbaubetriebe umstellten, sowie eine Zunahme im Gemüsebereich.

14 Länder mit Bio über zehn Prozent

Das schweizerische Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL präsentierte gemeinsam mit IFOAM, der Internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (International Federation of Organic Agriculture Movement), die Zahlen des ökologischen Landbaus 2017. In 14 der erhobenen 181 Ländern, liege der Bio-Anteil schon bei über zehn Prozent. Spitzenreiter in Europa sei Spanien mit knapp über zwei Millionen Hektar, gefolgt von Italien und Frankreich.

Der globale Bio-Markt belaufe sich auf schätzungsweise 90 Milliarden Euro. Und allein Bio-Landwirtschaft und Wildsammlung sicherten den Lebensunterhalt von rund 2,9 Millionen Bauern, die meisten in Indien und den Ländern Afrikas.

Humorist als Keynote-Speaker

Keynote-Speaker der Biofach-Eröffnungsfeier war mit Eckart von Hirschhausen ein Kabarettist und Mediziner. Dementsprechend humoristisch arbeitete er seine Appelle auf. Es schallte einiges an Gelächter durch die Halle, als er die Bio-Szene darin ermutigte, die Gesellschaft für ihre Ziele zu mobilisieren; auf die Politik dürfe man nicht warten.

Dies dürfte die Eröffnungsrednerin, die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, nicht gerne gehört haben. Zumal auch der BÖLW-Vorsitzende Felix, Prinz von Löwenstein, sie schon mit deutlichen Worten ermahnt hatte, endlich zu handeln. Einer seiner konkreten Vorschläge: „Ein erster Schritt wäre, wenn die Bundesregierung in ihren Kantinen mit einem Bio-Anteil von 20 Prozent beginnen würde“.

Politik für Bio und regional in der Außer-Haus-Verpflegung

Klöckner betonte, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft starte in Kürze eine große Informationsoffensive über ökologische Lebensmittel für die Caterer von Schulen, Kitas und öffentlichen Kantinen und die Unternehmen der Außer-Haus-Verpflegung. „Dort wo wir als Staat die Rahmenbedingungen setzen in der Außer-Haus-Verpflegung, wollen wir den Ökoanteil erhöhen“, sagte sie.

Die Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, Ulrike Höfken, lag auf derselben Linie. In einer späteren Gesprächsrunde verwies sie auf den Öko-Aktionsplan ihres Bundeslandes: „So unterstützen wir Kita- und Schulträger etwa dabei, ihr Verpflegungsangebot nachhaltig auszurichten: auf 30 Prozent Bio-Anteil und 50 Prozent regionale Produkte.“

Und die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch bei einem Besuch am Stand der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH): „Häufig werden hochwertige, regionale Biolebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung schon eingesetzt, diese sind aber nicht sichtbar ausgelobt. Hier sehe ich Herausforderungen für die Zukunft. Wir müssen das regionale Bio in der Gemeinschaftsverpflegung sichtbar machen.“

Gemeinsam werde sie mit BESH-Verantwortlichen Unternehmen und Reha-Einrichtungen besuchen, um für ihre Initiative für gute und gesunde Ernährung zu werben.

Maßnahmen des BMLE für Bio

In Klöckners Rede kam insgesamt wenig Neues. Die Ministerin bekräftigte erneut das Ziel der Bundesregierung bis zum Jahr 2030 einen Anteil ökologischer Landbaufläche von 20 Prozent in Deutschland zu erreichen. Und sie verwies auf die Umstellungs- und Beibehaltungsprämie für Landwirte, die auf ökologischen Landbau umstellen.

Außerdem habe sie den Etat für das Bundesprogramm Ökologischer Landbau für das vergangene und für dieses Jahr von 20 auf jeweils 30 Millionen Euro erhöht. Ihr Ministerium wolle auch daran mitarbeiten, dass mehr Lernstoff über die Methoden des Ökolandbaus in die Lehrpläne der landwirtschaftlichen Ausbildung komme. Auch dies hatte von Löwenstein gefordert.

Klöckner betonte, dass sie auf einen Ausgleich zwischen ökologischen und konventionellen Landwirten bedacht sei: „Öko- und konventionelle Landwirtschaft müssen wir stärker miteinander verknüpfen.“

Mehr als 75 Prozent kaufen Bio

Sie stellte die neuen Ergebnisse des im Auftrag der Bundesregierung jährlich erstellten Ökobarometers vor; dieses zeige, dass Verbraucher Wert auf Tierwohl, Regionalität und Nachhaltigkeit legten und bereit seien, dafür auch mehr zu zahlen: „Das ist ein klares Votum, das ich ernst nehme. Mein Ziel ist es deshalb, den ökologischen Landbau durch gute politische Rahmenbedingungen weiter zu fördern.“

Laut dem Ökobarometer 2018 kaufen mehr als 75 Prozent der Deutschen Bio-Lebensmittel. Die Hälfte davon greift gelegentlich zu Bio, 25 Prozent häufig.

Kooperation Bioland - Lidl

Ohne Namen zu nennen ging die Ministerin aber auch auf eines der Hauptthemen ein, die die Branche in den letzten Monaten bewegt hatten: die Kooperation von Bioland mit Lidl. Wenn der Ökolandbau die Masse erreichen wolle, dürfe er kein Elitenprojekt für diejenigen sein, die sich die Produkte leisten könnten, war ihre Meinung.

Diejenigen Ökoverbände, die sich vom Discounter listen lassen, gehörten zu den Vorreitern, so Klöckner: „Auch wenn man manchmal etwas nicht im Alles oder Nichts-Prinzip hinbekommen kann - diejenigen, die für die breite Masse deutlich machen, dass Biolebensmittel zum Alltag gehören können, sind Vorreiter für eine Biofach, die auch neue Wege geht.“

Mehr Bio und weniger konventionell

Die Akteure der Bioland-Lidl-Kooperation waren auf der Biofach vor Ort. In der Diskussionsrunde ‚Wahre Kosten: Marktverzerrungen zu Ungunsten des Ökolandbaus‘ saß etwa Jan Bock, der Einkaufchef von Lidl Deutschland mit dem Statement „Wir wollen Bio in die Mitte der Gesellschaft bringen“ mit auf dem Podium und setzte sich unter anderem mit Anton Hofreiter, dem Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/ Die Grünen und Niels Kohlschütter, dem Geschäftsführer der Schweisfurth Stiftung, auseinander.

Mit teils merklicher Skepsis wurde ihm von Seiten des Publikums begegnet, obwohl die kritischen Fragen zum Beispiel zu fairen Handelsbeziehungen und nach eventuellem Preisdruck von Seiten des Discounters durchaus fair und freundlich waren. Für Lidl führte Bock aus: „Wir wollen den Anteil an konventionellen Lebensmitteln verringern.“ Der Weg solle dahin gehen, „den Kuchen größer zu machen“.

Der Biokreis-Verband hatte auf die Diskussion pünktlich zur Biofach mit einem Fachhandelsbeschluss reagiert. Laut dem Vorstand werde es keine strategische Zusammenarbeit mit Marktpartnern außerhalb vom Naturkostfachhandel und dem qualifizierten Lebensmitteleinzelhandel geben.

Jugend und Bayern für Klima und Artenschutz

Der Appell von Hirschhausens, die Gesellschaft für Bio-Ziele zu mobilisieren und selber das Heft in die Hand zu nehmen, hatte auf dieser Biofach besondere Relevanz. Da gäbe es etwa die Jugenddemonstrationen für mehr Klimaschutz, die zeigen, dass gerade die jungen Menschen hier zu Engagement und Einsatz bereit seien. Außerdem war der Eröffnungstag der Biofach 2019 auch der letzte Tag, an dem das in Bayern stattfindende Volksbegehren Artenvielfalt von den Bürgern mit ihrer Stimme unterstützt werden konnte.

Klar war bis dahin schon, dass die Stimmen der erforderlichen zehn Prozent der Wahlberechtigten bereits vorlägen. Im Gegensatz zu von Hirschhausen erwähnte Klöckner in ihrer Rede das Volksbegehren mit keinem Wort. Die gespannt erwarteten endgültigen Ergebnisse wurden am nächsten Tag direkt bei der offiziellen Bekanntgabe in allen Runden verkündet und mit Jubel und Beifall begrüßt.

Ackergifte: Vom Winde verweht

Die Wahrung der Biodiversität, aber auch die Wahrung unserer eigenen Gesundheit war eines der Themen, die den Biofach-Besuchern deutlich am Herzen lagen. Als unter dem Titel ‚Ackergifte? In der Luft!‘ das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft eine erste umfassende Studie zu Pestizid-Verbreitung durch die Luft präsentierte, reichte der Platz im Veranstaltungsraum kaum aus. Es war lebhaft in den Reihen und das Publikum bunt gemischt.

Die Ergebnisse der Untersuchungen sind erschreckend: Es wurde die Rinde von Bäumen an fast 50 Standorten bundesweit analysiert und Schadstoffe in sämtlichen Proben nachgewiesen. Das seit Jahrzehnten verbotene DDT lag sogar an zweitem Platz der gefundenen Substanzen, direkt nach dem Herbizid Pendimethalin. Glyphosat lag an Platz Fünf.

Aufgrund der Ergebnisse seien Fragen zur von Julia Klöckner propagierten Koexistenz des ökologischen Landbaus neu zu diskutieren: eine langfristige Koexistenz der Landbauformen könne nur sichergestellt werden, wenn eine Revision des europaweiten Zu- lassungsverfahrens für Pflanzenschutzmittel erfolge und dessen Erweiterung um ein umfassendes Monitoring der Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Zu Schadstoffen in Lebensmitteln äußerte sich auch Ulrike Höfken an anderer Stelle: „Bio-Produkte enthalten weniger Schadstoffe. Ein Beispiel: Bei Obst- und Gemüseproben, die das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz 2017 auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht hat, konnten bei rund 55 Prozent der Proben aus konventioneller Erzeugung Pestizidrückstände nachgewiesen werden. Bei Obst und Gemüse aus ökologischer Erzeugung lag der Anteil an Proben mit quantifizierbaren Pestizidrückständen hingegen nur bei knapp acht Prozent“, erläuterte die Ministerin.

Weniger Plastik braucht die Welt

Nicht nur Pestizide blieben in der Aufmerksamkeit, ebenso rückte die Umweltverschmutzung durch Plastik in den Fokus. Erst Ende letzten Jahres haben sich Unterhändler des Europaparlamentes und der EU-Staaten auf eine neue Regelung geeinigt, mit der die Umweltverschmutzung durch Plastik drastisch eingeschränkt werden soll. Die Ansprechpartnerin der Biofach für die Organisation des Wissenskongress, Mildred Steidle, erklärte schon im Vorfeld des Wissenskongresses‚ ‚Mikroplastik im Boden, (k)ein Thema für die Biobranche?!‘ zu einem sie persönlich besonders berührenden Vortrag.

Fragen rund um die Verpackung wurden ebenfalls viel diskutiert. Innovatives oder neue Unverpackt-Konzepte unter der Überschrift Zero-Waste sind ein wichtiges Thema in der Branche, das Experten zufolge weiter an Bedeutung gewinnen wird. Auch hier gibt es ein neues Gesetz seit dem 1. Januar 2019, welches in erster Linie das Recycling stärken soll. Der Anteil von Mehrweggetränke-Verpackungen soll erhöht und Verpackungsabfälle zukünftig noch öfter haushaltsnah gesammelt werden.

In ‚Bio-Produkte verlangen nachhaltige Verpackungen‘ wurde erstmals eine aktuelle Studie dazu vorgelegt, ob das Verpackungsmaterial die Wahrnehmung und den Kauf von Produkten und im Speziellen von Bio-Produkten beeinflusst. Die europaweite Untersuchung bei Endkonsumenten bejaht dies. Dass der Verbraucher nachhaltige Verpackung wertschätzt und sich dadurch auch die Abverkaufszahlen von Bio-Produkten steigern ließen, sagt eine weitere Studie aus.

Update zum neuen Bio-Recht

Ein anderes neues Gesetz hatte schon im Vorfeld der Biofach Unsicherheit in der Branche ausgelöst. Der BÖLW versammelte eine hochkarätige Runde zu ‚Update zum neuen Bio-Recht: Was ändert sich für Betriebe und Unternehmen?‘, um die neuen Regelungen und ihre Folgen zu diskutieren.

Nicolas Verlet, der Leiter der Öko-Abteilung der EU-Kommission, erläuterte, dass das neue Bio-Basis-Recht ab 2021 gelten wird. Derzeit werde an nachgeordneten Rechtsakten zu Landwirtschaft und Verarbeitung gearbeitet, der zweite Schwerpunkt läge auf Regeln für die Kontrolle und Importe.

Alexander Beck von der Assoziation Ökologischer Lebensmittelhersteller mahnte mit Blick auf den für 2024 geplanten Bericht der EU-Kommission über die Umsetzung der neuen Vorgaben zu Kontaminationen an, dafür müssten solide Wissensgrundlagen geschafft werden. Und der BÖLW- und Demeter-Vorstand Alexander Gerber betonte, dass ein hoher Rechtsstandard dem ureigenen Interesse sowie den Zielen der Bio-Bewegung entspräche. Entscheidend sei es jetzt, das neue Bio-Recht entsprechend den Zielen und Grundsätzen mit Augenmaß auszugestalten – damit die Betriebe weiter erfolgreich ökologisch wirtschaften könnten.

Bio von Anfang an

Um Bio vom Anfang her zu denken, war im letzten Jahr eine neue Sonderschau etabliert worden, die das Thema Bio-Züchtung von Pflanzen und Tieren in den Blick nahm. Auf der Biofach 2019 zeigten jetzt zum zweiten Mal europäische Bio-Züchter den aktuellen Stand und die zentrale Bedeutung der Bio-Züchtung.

Die meisten Aussteller stammten aus der Pflanzenzucht. Tierzüchter präsentierten erste züchterische Ansätze, die das Töten von männlichen Küken vermeiden könnten. Und beim Thema Finanzierung konnten sich Bio-Unternehmen und Privatleute bei einer speziellen Aktion mit den Züchtern solidarisieren.

Auch hier kam zumindest theoretische Rückendeckung von der Politik. In der Gesprächsrunde ‚Mehr Bio, weniger Gentechnik‘ erklärte Ulrike Höfken in einer Runde zur ökologischen Pflanzenzüchtung: „Um den wachsenden Bedarf weiter zu decken und die 20 Prozent Ökolandbau bis 2030 zu erreichen, muss die staatliche Forschungsförderung für die ökologische Züchtung deutlich verbessert werden.“ Der Erhalt der genetischen Vielfalt sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, von der alle profitierten.

Elke Reinecke



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