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Neue Perspektiven der Hofübergabe

Eine Betriebsübergabe ist oft ein äußerst emotionaler Prozess. Beim Kontaktforum Hofübergabe treffen sich vom 2. bis 4. März 2018 Hofabgebende und Hofsuchende zum Austausch über ihre Ideen, Erwartungen und Ängste.

29.01.2018, Bad Dürkheim  |   Nach Jahren harter Arbeit stellt sich jeder Betriebsleiter diese Frage: Wie geht es mit meinem Hof weiter, wenn ich nicht mehr kann? Viele stehen vor einem Dilemma, besonders wenn in der Familie niemand den Hof übernehmen möchte. Und auch zahlreiche Junglandwirtinnen und -landwirte fragen sich nach Abschluss ihrer Ausbildung, wie es weitergeht. Hofnachfolge ist ein sehr persönliches und emotionales Thema. Denn neben dem Fachlichen spielt sich im Übergabeprozess sehr viel auf der zwischenmenschlichen Ebene ab. Wenn es zwischen Abgebenden und Übernehmenden hier nicht passt, sind Konflikte vorprogrammiert. In jedem einzelnen Fall braucht es eine individuelle und passende Lösung für beide Seiten. Der Abgebende muss lernen, sein Lebenswerk loszulassen und die Verantwortung abzugeben. Auch der Nachfolger muss diese Herausforderung annehmen und für sich einen eigenen Weg finden, wie der Hof zukünftig betrieben werden soll.

An diesem Punkt setzt das Öko-Junglandwirte-Netzwerk an. Mit Unterstützung der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) findet vom 2. bis 4. März 2018 in Fulda zum dritten Mal das Kontaktforum Hofübergabe statt. Hier stellen die Veranstalter einen Raum zur Verfügung, in dem sich Hofabgebende und -suchende aus ganz Deutschland kennen lernen können. Dabei steht der Austausch zwischen den Generationen im Vordergrund. Ein fachliches Rahmenprogramm greift zusätzlich finanzielle, organisatorische und soziale Aspekte der Hofübergabe auf. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an konventionell und ökologisch wirtschaftende Betriebsleiter. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Interessierte können sich bis zum 14. Februar 2018 anmelden.

Mehr Informationen unter http://www.oeko-junglandwirte-netzwerk.de
Kosten: 120 Euro, ermäßigt 80 Euro


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