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Für den Schutz des Diepholzer Moores

Bundeswehr und Lebensbaum machen gemeinsame Sache

Nachbarschaftshilfe, Umweltschutz und Klimaschutz vereinten Bio-Pionier Lebensbaum und Angehörige des Bundeswehrstandortes Diepholz in einer gemeinsamen Aktion im Diepholzer Moor. In gemischten Gruppen machten sich Lebensbaum-Mitarbeiter in zivil und Bundeswehrangehörige mit Kettensägen, Astscheren und Handsägen an die Arbeit.

Die Firma Lebensbaum, die 2011 die Patenschaft für das Moor übernommen hat und die Renaturierung mit 70.000 Euro unterstützt, betreibt ein- bis zweimal im Jahr aktiven Moorschutz. Darauf wurden die Angehörigen des neben dem Firmensitz liegenden Bundeswehrstandortes aufmerksam. „Die Bundeswehr möchte ihren Beitrag für den aktiven Umweltschutzes leisten. Das verbindet uns mit unserem Nachbarn Lebensbaum“, erklärt Michael Simon, Umweltoffizier des Diepholzer Standortes, den Hintergrund der Aktion.

Diese Mooreinsätz, bei denen Birken entfernt werden, sind notwendig, um das Diepholzer Moor vor dem Austrocknen zu bewahren und weitestmöglich in seinen natürlichen Zustand zu bringen. Durch junge Bäume (Kusseln) wird dem Boden Wasser entzogen und Licht genommen. Im Moor geschieht dies vornehmlich durch Birken. Moortypische Pflanzen wie Moos können dadurch nicht mehr wachsen und sterben ab. Dabei werden klimaschädliche Gase wie CO2 freigesetzt. Ein gesundes Moor hingegen ist nicht nur Speicher für Klimagase, sondern auch wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. 


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